Wandern auf dem Soča-Trail in Slowenien: Erfahrungsbericht und Tipps

Der Soča-Trail gilt als einer der schönsten Wanderwege Sloweniens. Über 25 Kilometer lang führt der Weg durch das malerische Soča-Tal und folgt dabei dem Oberlauf der smaragdgrünen Soča - Einblicke in die faszinierend schroffe Bergwelt der Julischen Alpen inklusive. Wenn du den Weg selbst laufen willst, bekommst du in diesem Artikel alle wichtigen Infos.

In diesem Artikel:

Der Soča-Trail (Slowenisch: Soška Pot), häufig auch Soča-Weg genannt, ist wohl einer der bekanntesten Wanderwege in Slowenien. Der Name stammt von dem Gebirgsfluss Soča, der mit seiner charakteristischen, smaragdgrünen Farbe manchmal als auch „der schönste Fluss Europas“ bezeichnet wird. Bei der Wanderung auf dem Soča-Trail wirst du genau diesen Fluss in allen seinen Facetten kennenlernen!

Der Weg führt durch das malerische Soča-Tal im Triglav-Nationalpark, dem einzigen Nationalpark Sloweniens. Gleichzeitig ist der Soča-Trail die 24. Etappe des bekannten Fernwanderwegs Alpe-Adria-Trail. Bei vielen Wanderern gilt dieser Abschnitt sogar als der beste Teil dieser Tour! Bei meiner mehrtägigen Wanderung durch den Triglav-Nationalpark wollte ich das natürlich nicht verpassen. Und einen schöneren Einstieg hätte es wohl nicht geben können.

Auf rund 25 Kilometern bietet der Weg einen Querschnitt der allerlieblichsten Berglandschaften, die man sich nur ausmalen kann. Dichte Wälder, Schluchten, mächtige Berggipfel, kleine Bauernhöfe. Und natürlich die Soča, nach der der Weg benannt ist. Mal türkisblau, mal smaragdgrün – je nachdem wie das Sonnenlicht einfällt – windet sich das rauschende Gebirgsflüsschen von der Quelle am Vršičpass bis zum Städtchen Bovec.

Eine Szenerie wie aus dem Bilderbuch!


Auf einen Blick

  • Landschaftlich reizvolle Wanderung entlang dem Gebirgsfluss Soča mit Blick auf die Berge des Triglav-Nationalparks
  • Länge: 25,1 Km
  • Dauer: 1-2 Tage (2 Tage entspannter)
  • Höhenmeter: + 546, -1.062 hm (bzw. umgekehrt, je nach Richtung)
  • Schwierigkeit: leicht
  • Abenteuerfaktor: niedrig
  • Entlang des Weges zahlreiche Unterkünfte und Campingplätze
  • Wildcampen und Zelten im Soča-Tal nicht erlaubt und nicht empfehlenswert
Blick auf das smaragdgrüne Wasser der Soča.

Das erwartet dich beim Wandern auf dem Soča-Trail

Wasser in allen Blautönen, die du dir nur vorstellen kannst. Geheimnisvolle Wälder und immer wieder Blicke auf die unglaublich schroffen und steilen Kalksteingipfel der Julischen Alpen. Dazu ein vergleichsweise leichter Wanderweg, der sich trotzdem spannender anfühlt, als ein einfacher Spaziergang. So würde ich den Soča-Trail wahrscheinlich am ehesten zusammenfassen.

Die Wanderung führt von der Quelle der Soča am Vršičpass einmal durch das gesamte Trenta-Tal. Dieser Bereich am Oberlauf der Soča gilt als einer der reizvollsten Abschnitte des Flusses. Immer wieder durchquert der Fluss kleine und größere Schluchten. Manchmal läufst du über waghalsig konstruierte Hängebrücken, smaragdfarbene Badepools laden an heißen Tagen zu einer kleinen Erfrischung ein.

Kurz gesagt: Der Soča-Trail ist eine tolle Möglichkeit, in einem vergleichsweise überschaubaren Zeitrahmen einen ersten Einblick in den Triglav-Nationalpark zu bekommen. Du kannst den Weg prinzipiell aus beiden Richtungen begehen, sowohl das Städtchen Bovec als auch der Vršičpass sind gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Campingplätze und Unterkünfte gibt es entlang des Weges auch – du kannst den Aufenthalt also bequem verlängern.

Soča-Trail: Karte und Wanderführer

Meine Empfehlung: Rother Wanderführer – Slowenien

Der aktuelle Rother-Wanderführer Slowenien enthält neben der Beschreibung des Soča-Trails 20 weitere Touren in den Julischen Alpen sowie etliche schöne Wanderungen im Rest des Landes.

Wenn du nur den Soča-Trail gehen willst, brauchst du dieses Buch im Prinzip nicht, da alles bestens markiert ist. Aber vielleicht willst du ja noch was anders sehen… Als Anregung und Ergänzung ist der Wanderführer daher auf jeden Fall sinnvoll!

Zu beachten ist, dass etliche Touren recht anstrengend sind und viele Höhenmeter beinhalten. Der Wanderführer richtet sich also eher an Bergwanderer mit ein bisschen Erfahrung.

Als topographische Karte bietet sich die Kompass-Wanderkarte 064 – Julische Alpen* im Maßstab 1:25.000 an. Die Karte enthält den gesamten Soča-Trail sowie das angrenzende Gebiet des Triglav-Nationalparks – perfekt, wenn du noch ein paar andere Wanderungen in der Umgebung machen willst. Eine noch detaillierte Alternative ist die exzellente Tabacco-Karte Alpi Giulie Occidentali* (einziger Nachteil: nicht sehr reißfest).

Ebenfalls empfehlenswert:

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Digitale Karte und GPS-Datei Soča-Trail

GPX-Download

Route des Soča-Trails: In 1-2 Etappen von Bovec nach Trenta (oder umgekehrt)

Die meisten Leute starten den Soča-Trail an der Soča-Quelle in der Nähe des Vršičpasses und laufen von dort bis nach Bovec. Grund: In diese Richtung geht es meistens bergab. Ich bin genau andersrum gelaufen, weil ich anschließend ins Innere des Triglav-Nationalparks wollte. Es sind etwa doppelt so viele Höhenmeter. Landschaftlich ist es aber genauso schön. Außerdem sind beide Enden des Weges sowohl mit Auto wie auch Öffis gut erreichbar. Du hast also die freie Wahl.

Wegmarkierung am Soča-Trail.
Der Soča-Weg ist durchgängig gut markiert. Verlaufen ist praktisch ausgeschlossen.

Los geht es für uns in Bovec, der inoffiziellen „Outdoor-Hauptstadt Sloweniens“. Das kleine Örtchen an der Soča ist eine der beliebtesten Wassersport-Destinationen in Europa. Im Sommer kann man von hier aus zum Rafting, Wildwasser-Kajaking und Canyoning in der Soča starten. Eine Zipline gibt es in Bovec auch, allerdings nicht über die Soča, sondern über den benachbarten Učja-Canyon.

Wie lassen das trubeige Stadtzentrum stattdessen hinter uns und folgen dem Wegweiser ein kurzes Stück durch eine schöne Wiesenlandschaft. Schließlich führt der Weg an das Ufer der Soča und hier bleibt er die nächsten Kilometer dann auch. Vorbei an der großen und der kleinen ­Soča-Schlucht überqueren wir immer wieder Hängebrücken aus Holz, von denen wir die wunderbaren Aussichten auf den Fluss genießen.


Einige kürzere Wegabschnitte verlassen den Fluss und führen durch dichten Wald in höhere Lagen. Aber du bist nie lange vom Fluss weg. Hinter dem malerischen Weiler Trenta steigt der Weg schließlich steil in Richtung Vršičpass an. Beim Denkmal des Bergpoeten Julius Kugy hast du dann die Wahl: Entweder du machst einen Abstecher zur Quelle der Soca oder du läufst direkt zur nahegelegenen Bushaltestelle Izvir Soče. Alternativ weiter bis zum ca. 3,5 km entfernten Vršičpass.

Highlights auf dem Soča-Trail

Eigentlich ist der ganze Weg ein Highlight für Naturliebhaber. Die folgenden Orte verdienen aber eine besondere Erwähnung.

Kleine Soča-Schlucht

Kleine Soča-Schlucht.

Etwa auf halbem Weg, direkt vor dem Zufluss des Gebirgsbachs Vrsnica, gräbt sich die Soča auf knapp 100 Metern Länge in den Fels. Die bis zu 6 Meter tiefe Schlucht ist an der engsten Stelle nur 1 Meter breit und gibt einen wunderbaren Platz zum Rasten auf den Felsen ab. In der Nähe befindet sich auch ein Campingplatz.

Große Soča-Schlucht

Große Soča-Schlucht.

Die große Soča-Schlucht (Velika korita Soče) oder große Soča-Tröge ist noch ein ganzes Stückchen beeindruckender als die kleine Schwester. In der 750 Meter langen Schlucht wird die Soča zu einem reißenden Strom. Am Ende der Schlucht beruhigen sich die Stromschnellen und das Wasser sammelt sich in einigen smaragdgrün-schimmernden Becken. Ein guter Platz zum Baden.

Kršovec-Schlucht

Hängebrücke auf dem Soča-Trail.

Die Kršovec-Schlucht markiert den Eingang zum Triglav-Nationalpark und ist ein weiterer toller Badespot, da sich hier ein Kiesstrand befindet. Vielleicht machst du aber auch einfach nur eine Pause und streckst die Füße ins Wasser. Die Temperaturen der Soča sind nämlich selbst im Hochsommer geradezu arktisch. Ich fand das Wasser sogar noch ein Stück kälter als in Island.

Trenta

Blick auf Trenta.

Trenta ist ein malerischer kleiner Weiler am Oberlauf der Soča etwa auf zwei Drittel der Strecke des Weges, in dem die Zeit scheinbar stehen geblieben ist. Das Dörfchen besteht eigentlich nur aus einigen verstreuten Bauernhäusern. Wenn du ein bisschen Zeit mitbringst, kannst du dir hier die Kirche der Heiligen Madonna von Loreto anschauen.

Denkmal von Julius Kugy

Denkmal von Julius Kugy am Soča-Trail.

Hinter Trenta steigt der Weg steil bis zu dem Denkmal von Julius Kugy (1858 – 1944) an. Der österreichische Dichter und Bergsteiger war einer der ersten Leute, die den Triglav-Nationalpark und die Julischen Alpen erkundeten. Auf der Infotafel gibt es einen kurzen Abriss über sein Leben. Mir hat besonders der Titel seiner Autobiographie gefallen: „Arbeit, Musik, Berge“. Yes…damals wussten die Leute noch worauf es ankommt!

Soča-Quelle

Ich hab die Quelle der Soča leider nicht gesehen, weil ich direkt bis zum Vršičpass gelaufen bin. Im Nachhinein betrachtet ein Fehler: Die Quelle befindet sich in einer versteckten Höhle in den Felsen und entspringt einer Art unterirdischen See. Auf Fotos sieht das wirklich beeindruckend aus. Die Quelle ist anscheinend nur mit leichten Kraxeleien über ausgesetzte Felsvorsprünge erreichbar – ich vermute es lohnt sich.

Vršičpass

Vršičpass am Ende des Soča-Trails.

Nach 25 Kilometer in wunderschöner Natur empfand ich den 1.611 Meter hohen Vršičpass als mittelschwere Enttäuschung. Ja… die Aussichten auf die Berge sind schön, aber der riesige Parkplatz und die Scharen von motorisierten Touristen nerven. Wenn du nach dem Aufstieg noch Energie hast, geh unbedingt noch ein paar Meter weiter bis zum Gesicht des heidnischen Mädchens an der Prisonjik-Nordwand. Ein wahnsinniger Anblick!

Gesicht des heidnischen Mädchens an der Prisonjik-Nordwand.

Wie schwer ist die Wanderung auf dem Soča-Trail?

Der SočaTrail ist eine einfache Wanderung im Schwierigkeitsgrad T2 auf der SAC-Skala. Wenn du zwei Füße hast und ein Bein vor das andere setzen kannst, wirst du keine Probleme haben. Es ist ein familienfreundlicher Wanderweg, bei dem der Genuss der Landschaft im Vordergrund steht. Bergerfahrung und spezielle Ausrüstung sind nicht erforderlich. Außer vielleicht eine gute Kamera. Denn aus dem Fotografieren wirst du hier gar nicht mehr herauskommen.

Streckenweise geht es im Wald mal über Wurzeln und der Weg ist auch recht steinig. Mit ein paar festen Schuhen oder Trailrunnern ist das aber kein Problem. Vermutlich würden auch Turnschuhe reichen. Nur der Abschnitt zur Soča -Quelle ist streckenweise ausgesetzt und mit Drahtseilen versichert. Und wenn du Höhenmeter sparen willst, startest du am besten am Vršičpass und läufst bis nach Bovec.

Soča-Trail im Wald.
Einige Kilometer lang führt der Soča-Trail auch durch den Wald.

Anreise mit Bus und Auto zum Soča -Trail

Sowohl Bovec als auch der Vršičpass sind gut mit Auto oder (in den Sommermonaten) mit Öffis erreichbar. Der Bus von Ljubljana nach Bovec fährt im Sommer 3x täglich. (Fahrplan). Die Fahrt dauert etwa 3,5 Stunden, das Ticket kostet 13 Euro.

Wenn du am Vršičpass starten willst, fährst du am besten zuerst nach Kranjska Gora und nimmst dort den Touristenbus, der zwischen Bovec und Kranjska Gora pendelt (Fahrplan). Der Bus fährt 6x täglich. Die Fahrt bis zum Pass dauert knapp 30 Minuten. Fahre am besten aber bis zur nächsten Bushaltestelle Izvir Soče weiter, die in der Nähe der Soča-Quelle liegt.

Hinweis: Der Touristenbus fährt nur in der Sommersaison von 01.07. – 30.08.

Wenn du mit dem Auto anreist, kannst du es folgendermaßen machen:

  • Mit dem Auto nach Bovec fahren und dort auf dem City-Parkplatz parken (Google-Maps), ca. 1 Euro/Stunde (meines Wissens nach kann man nicht mehr kostenlos in Bovec parken)
  • Mit dem Bus zur Bushaltestelle Izvir Soče fahren und die Wanderung starten
  • In Bovec ankommen und mit dem Auto weiter fahren
  • Für die Wanderung in anderer Richtung: Am Vršičpass parken (in der Hauptsaison sehr voll) und mit dem Bus nach Bovec fahren

Noch ein Tipp: Falls dir die Wanderung doch irgendwann zu lang werden sollte, kannst du vom Trail jederzeit auf die Hauptstraße zwischen Bovec und Kranjska Gora laufen, die nur ein paar hundert Meter entfernt ist. Von dort kannst du dann mit dem Bus abkürzen. Fahrplan siehe oben, die Bushaltestellen findest du auf Google Maps.


Campingplätze und Unterkünfte auf dem Soča-Weg

Im Soča-Tal gibt es eine ganze Reihe von Campingplätzen, auf denen du Zelten kannst. Außerdem einige gemütliche Unterkünfte. Damit kannst du die Wanderung bequem auf zwei Tage aufteilen oder sogar einen längeren Aufenthalt planen. Wir haben die Tour auf zwei Tage verteilt, was ich auch empfehlen würde. Damit bist du viel gemütlicher unterwegs und hast genug Zeit die ganzen Eindrücke auf dich wirken zu lassen!

Beliebte Plätze und Unterkünfte sind:

ÜbernachtungAnmerkung
Camping Vodenca*Campingplatz in Bovec in perfekter Lage in der Nähe vom Trail
Kamp Korita*Beliebter Campingplatz unmittelbar neben der kleinen Soča-Tröge
Gostišče Andrejc*Preiswerte Zimmer in einem gemütlichen Berghof bei der kleinen Soča-Tröge
Pristava Lepena Village*Sehr schickes Feriendorf, unweit der großen Soča-Tröge
Apartment Zorc*Sehr preiswerte Zimmer in dem kleinen Weiler Trenta

Mein persönlicher Favorit: Die Eco-Lodge Pri Plajerju* in der Nähe von Trenta – eine wirklich schnuckelige Unterkunft! In dem umgebauten Bauernhof werden Zimmer vermietet. Noch besser ist aber eine Übernachtung auf Strohballen in der alten Scheune – ein echtes Highlight der Wanderung. Außerdem war das Essen hervorragend und die Preise sehr vernünftig.

Die Campingplätze haben aus meiner Sicht einen großen Nachteil: Es stehen dort recht viele Wohnmobile und Wohnwagen. Durch das Tal führt eine Straße (die man beim Wandern glücklicherweise überhaupt nicht bemerkt). Daher muss man sich die Plätze mit vielen motorisierten Campern teilen.

Wildzelten ist am Soča-Trail streng verboten. Ich würde es auch nicht riskieren, da hier doch recht viele Leute unterwegs sind und man davon ausgehen kann, dass gerade im Sommer stark kontrolliert wird.

Blick auf die Soča im Nebel.

Und sonst

  • Wie bereits erwähnt, würde ich den Soča-Trail in zwei Etappen aufteilen. Ein guter Ort zum Übernachten auf etwa halber Strecke ist die Eco-Lodge Pri Plajerju*.
  • Nimm dir am besten den kompletten Proviant für die Wanderung mit. Ich hab unterwegs bis auf einen winzigen Supermarkt in Trenta (der zu hatte) keine Läden gesehen. Auch mit Restaurants etc. sah es eher mau aus.
  • Auch wenn es „nur“ durchs Tal geht – im Gebirge kann das Wetter schnell umschlagen.
  • Nimm auf jeden Fall einen guten Regenschutz mit! Die Gegend ist für heftige Gewitter bekannt, was wir am ersten Tag auch direkt erleben durften.
  • Ich hatte auf dem gesamtem Soča-Trail Handyempfang.
  • Die Leute in den Unterkünften und auf den Campingplätzen sprechen gutes Englisch. Die Verständigung ist kein Problem.
Karstlandschaften im Triglav-Nationalpark.

Mein Fazit zum Soča-Trail

Die Wanderung auf dem Soča-Trail war eine geniale Tageswanderung. Selbst nach 25 Kilometern konnte ich mich an der Farbe des Wassers nicht sattsehen. Die malerische Umgebung und die Ausblicke auf die Gipfel über dem Tal taten ihr übriges. Ich würde den Weg jedem empfehlen, der nicht so viel Zeit mitbringt und zumindest mal ein bisschen in den Triglav-Nationalpark reinschnuppern möchte.

Man sagt ja immer, dass die Berge von unten am schönsten aussehen und häufig ist das auch so. Ich will aber nicht lügen: Die wirklich atemberaubenden Landschaften, bei denen dir die Kinnlade auf die Wanderschuhe fällt, siehst du auf den Höhenwegen im Inneren des Triglav-Nationalparks. Im Vergleich mit meinen Wanderungen zum Sedlo Planja, über die Luknja-Scharte oder durch das Tal der Sieben Seen war der Soča-Trail nur ein Appetizer.

Ich empfehle daher: Mach unbedingt eine Tageswanderung oder – im Idealfall – eine mehrtägige Hüttentour durch den Park. Die Berghütten Tičarjev dom na Vršiču und Poštarski dom na Vršiču am Vršičpass oder der Ort Bohinj im Süden sind gute Ausgangspunkte für Ausflüge. Schau dir hier die Route für eine spektakuläre Mehrtagestour durch den Triglav-Nationalpark an.

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Hast du noch Fragen oder Anmerkungen zum Soča-Trail? Hat sich irgendwas geändert, seit ich da war? Dann nichts wie ab in die Kommentare – ich freue mich, von dir zu hören!