Meine Packliste zum Trekking mit Zelt: Mit 6 Kilogramm für alle Fälle gerüstet

Mit rund 6 Kilogramm sicher und komfortabel unterwegs: In diesem Artikel stelle ich meine erprobte Packliste für Mehrtageswanderungen, Hüttentouren und Zelt-Trekkings vor - mit konkreten Produktempfehlungen und Tipps zum Gewichtsparen. Alles was du braucht, um auf eigene Faust mehrtägige Touren und Bergwanderungen in gemäßigten Regionen in Europa und dem Rest der Welt zu unternehmen.

In diesem Artikel:

Die Packliste in diesem Artikel eignet sich für ein mehrtägiges Trekking mit Zelt von Frühjahr bis Herbst, aber auch für mehrtägige Touren, in denen du keine Camping-Ausrüstung mitnimmst. Du kannst sie nach Belieben an deine Bedürfnisse anpassen, je nachdem wie lange und wo du unterwegs bist.

Lade dir hier die Packliste zum Trekking als PDF-Datei herunter:

>>Trekking-Packliste als PDF herunterladen<<

Im Folgenden schauen wir uns diese Packliste mal etwas genauer an! Ich stelle dir hier ein komplettes Setup mit einem Basisgewicht von knapp über 6 Kilogramm vor. Komplett heißt: Einen vollständigen Bestand an Bekleidung und Ausrüstung, die du beliebig kombinieren kannst, um mehrtägige Wanderungen von Frühjahr bis Herbst zu machen – einschließlich Zelt, Camping-Equipment, Fotoausrüstung und Unterhaltungselektronik.

Tipp: Basisgewicht bezeichnet das Gewicht der gesamten Ausrüstung ohne Verbrauchsgüter, z.B. Proviant.

Eine flexible Trekking-Packliste für Wanderungen in aller Welt

Meine Packliste ist so flexibel, dass sie sich für ganz verschiedene Touren eignet: Eine Alpenüberquerung von Hütte zu Hütte, Trekking mit Camping-Ausrüstung und Zelt oder eine Wanderung auf einem der beliebten Jakobswege. Je nachdem was du bei deiner Wanderung nicht benötigst, kannst du einzelne Bestandteile der Packliste bequem weglassen.

Denk dran, folgende Punkte machen Wanderer glücklich:

1. Flexibles Setup: Du möchtest Ausrüstung, die möglichst viele Situationen und klimatische Bedingungen abdeckt.
2. Wenig Gewicht: Die Ausrüstung soll möglichst leicht sein, ohne dass du dabei Funktionalität und Sicherheit einbüßt.
3. Ausreichend Komfort: Wenn es dir gut geht, kannst du die Natur und die Schönheit deiner Umgebung noch besser genießen.

Ebenfalls schön – vor allem für deinen Geldbeutel – ist natürlich, wenn das Ganze nicht zu viel kostet. Am Ende des Artikels habe ich daher noch ein paar preiswerte Alternativen aufgeführt, die eine vergleichbare Qualität und Funktionalität wie die teureren Marken-Produkte bieten.

Ganz zum Schluss verrate ich dir außerdem den allerwichtigsten Tipp, den ich dir überhaupt nur geben kann, den aber viele Leute übersehen. Es lohnt sich also, dranzubleiben und den Artikel komplett zu lesen!

Mit leichter Packliste auf Mehrtageswanderung im Himalaya Gebirge in Nepal.
Unterwegs im Himalaya auf über 5.000 Metern. Mein Rucksack war nie schwerer als 7 Kilogramm – dennoch musste ich nicht auf Funktionalität und Komfort verzichten.

Meine Allround-Packliste für Trekking mit Zelt, Mehrtageswanderungen und Hüttentrekking

Eingangs habe ich geschrieben, dass du mit meiner Packliste „sicher und komfortabel“ unterwegs bist. Das ist auch so, aber bedenke einen wichtigen Punkt: Entscheidend ist, wo du wandern gehst. Es gibt nicht die eine „ultimative Packliste“ mit der du im Schwarzwald genauso gut wie bedient bist wie in den peruanischen Anden .

Oder anders ausgedrückt: Du gehst auch nicht mit Flip-Flops auf der Eisbahn Schlittschuh laufen. Zumindest nicht, ohne ein paar blaue Flecken abzubekommen.

Ich hab bei meiner Trekking-Packliste dennoch versucht, ein möglichst flexibles Setup zusammenzustellen. Ich bin nämlich auch kein Fan davon, ständig neue Sachen nachzukaufen, wenn ich mal wieder an einen neuen Ort fahre. Ich möchte vielseitig einsetzbare Ausrüstung, die ich je nach Situation kombinieren kann, um auf verschiedene Bedingungen zu reagieren.

Hier mal ein paar Beispiele, welche Wanderungen ich mit meiner Packliste schon gemacht habe:

Jepp… eine Packliste, die sowohl in den Alpen, in der Wüste Südspaniens als auch im Himalaya funktioniert. Das war immer das Ziel, das ich hatte, und nach viel Rumprobieren bin ich an diesem Punkt angelangt. Ich sage nicht, dass es die beste Packliste der Welt ist. So etwas gibt es nicht. Jeder hat andere Anforderungen und Packlisten, die du im Internet findest, können da immer nur eine Anregung sein. Die richtige Ausrüstung für sich selbst zu finden ist ein Weg – eine ganz persönliche Reise.

Ich hoffe, dass ich dir mit der folgenden Packliste ein bisschen dabei helfen kann.

Rucksack, Zelt, Schlafsystem

Packliste Mehrtageswanderung Rucksack und Trekking mit Zelt.
Rucksack, Zelt Schlafsystem.
Rucksack
Zelt
Isomatte
Schlafsack
Inlett
Daypack

Meine Empfehlungen:

Hyberg Attila Ultraleicht Rucksack

Rucksack: Hyberg Attila X 50 L

Eigentlich habe ich den Hyberg Attila X nur als Ersatz gekauft. Inzwischen liebe ich diesen rahmenlosen Rucksack: Er ist federleicht, bequem und bietet mit 50 Litern Fassungsvermögen viel Spielraum für mehrtägige Wanderungen. Der Super-Preis ist natürlich auch ein Argument.

Gewicht: 762 g

Ultraleicht Zelt Six Moon Designs Lunar Solo auf der Packliste.

Zelt: Sixmoon Designs Lunar Solo

Ein wetterfestes 1-Personen-Zelt unter 1 Kilogramm, das nicht gleich das komplette Bankkonto sprengt und komfortabel viel Platz bietet – gibt’s nicht? Gibt’s doch: Das Lunar Solo ist mein neues Lieblings-Solo-Zelt für gemäßigte Klimabedingungen und Dreijahreszeiten-Touren.

Gewicht: 805 g (mit 6 MSR-Heringen)

Isomatte Therm-a-Rest NeoAir Xlite.

Isomatte: Therm-a-Rest NeoAir Xlite

Ein Klassiker und zumindest beim Gewicht schwer zu toppen: Die komfortable Therm-a-Rest NeoAir Xlite hat ein winziges Packmaß und ist mit einem R-Wert von 4,2 auch bei einstelligen Minusgraden einsetzbar. Leider ist die Matte sehr empfindlich, immerhin gibt es aber eine lebenslange Garantie. Daher bleibt sie für Erste auf meiner Packliste.

Gewicht: 348 g

Daunenschlafsack Katabatic Palisade – 1°C.

Schlafsack: Katabatic Palisade – 1°C

Der Daunen-Quilt des US-Herstellers Katabatic sorgt für angenehmen Schlaf bis etwa 0°C, wiegt aber nur gut die Hälfte wie herkömmliche Schlafsäcke. Dank Wärmekragen, Fußbox und dem durchdachten Verschlussmechanismus kann ich damit auch in den Bergen übernachten, ohne dass mir kalt wird.

Gewicht: 588 g

Seiden-Inlett Cocoon MummyLiner Silk.

Inlett: Cocoon MummyLiner Silk

Ich benutze dieses Seiden-Inlett, um meinen Quilt sauber zu halten, wenn ich nach der Wanderung nicht geduscht habe und nachts schwitze. Nach der Tour kommt es einfach in die Waschmaschine. Damit brauche ich den Quilt nicht zu reinigen und schone die empfindlichen Daunen.

Gewicht: 115 g

Tagesrucksack Osprey Ultralight Stuff Pack.

Daypack: Osprey Ultralight Stuff Pack

Auch bei Mehrtagestouren benötigt man immer mal wieder einen kleinen Rucksack. Sei es für Tageswanderungen, anschließende Stadtbesichtigungen oder wenn man am Flughafen das große Gepäck einchecken muss. Ich möchte auf diesen ultraleichten Tagesrucksack nicht mehr verzichten!

Gewicht: 115 g

Gesamtgewicht Rucksack, Zelt, Schlafsystem: 2.733 g

Tipp: Schau dir hier 15 empfehlenswerte Ultraleicht-Zelte im Vergleich an.

Kleidung am Körper getragen

Benötigte Kleidung zum Wandern und Trekking.
Am Körper getragene Kleidung und Ausrüstung
Schuhe
T-Shirt
Hose
Unterhose
Socken
Trekkingstöcke
Sonnenbrille

Am Körper getragene Kleidung und andere Gegenstände zählen nicht zum Basisgewicht.

Meine Empfehlungen:

Schuhe: Scarpa Mescalito

Der Klassiker „Scarpa Mescalito“ ist ein echter Allround-Wanderschuh. Vom Tragegefühl ähnlich wie ein Turnschuh, bietet er dank stabiler, robuster Verarbeitung die Sicherheit von echten Bergschuhen. Eine hervorragende Alternative zu Trailrunnern!

Gewicht: 810 g

Merino-T-Shirt Merino Icebreaker

T-Shirt: Icebreaker Merino

Das Standard-T-Shirt, das ich jeden Tag auf der Wanderung trage. Wie alle Merino-Shirts von Icebreaker schön weich und sehr angenehm zu tragen. Auch wenn du stark schwitzt, fängt das Shirt aus 100% Merinowolle erst nach ein paar Tagen leicht zu riechen an.

Gewicht: 125 g

Wanderhose Maier Sports.

Hose: Maier Sports Latit Zip-Hose

Meine Standard-Hose zum Wandern: Solide verarbeitet, robust und schnelltrocknend, wenn sie nass wird. Praktisch finde ich, dass alle Taschen Reisverschlüsse haben – so geht nichts verloren. Dank abzippbaren Beinen ist die Hose auch gut für den Sommer geeignet.

Gewicht: 420 g

Trekking Hose Fjällräven Barents Pro Shorts.

Alternativ: Fjällräven Barents Pro Shorts

Wenn ich weiß, dass ich durchgängig in heißen Temperaturen wandere, nehme ich stattdessen diese Shorts von Fjällräven mit. Die Hose ist dank robustem G-1000 Material äußerst strapazierfähig, außerdem hat sie schön große Beintaschen, in denen du z.B. bequem eine Karte verstauen kannst.

Gewicht: 390 g

Unterhose Icebreaker Merino.

Unterhose: Icebreaker Cool-Lite Merino

Meine Standard-Unterhose, die ich tagsüber anhabe. Der Anteil von 50% Merinowolle verhindert unangenehme Gerüche – gerade bei einer Unterhose ein echter Vorteil. In der Regel trage ich diese Boxershorts eine Woche, ohne sie waschen zu müssen.

Gewicht: 64 g

Wander und Trekking Socken Smartwool PHD Light.

Socken: Smartwool PHD Light Crew

Die besten Trekking-Socken, die ich kenne. Unglaublich bequem und dank hohem Anteil an Merinowolle hält sich die Geruchsbildung auch bei wärmeren Temperaturen stark in Grenzen. Schweißfüße und Blasen haben damit fast keine Chance, die Socken trocknen zudem extrem schnell.

Gewicht: 41 g

Trekkingstöcke Helinox Ridgeline FL135.

Trekkingstöcke: Helinox Ridgeline FL135

Mein drittes Paar Trekkingstöcke und bislang die besten. Sehr leicht, stabil und mit 100% zuverlässigen Schraubverschlusssystem. Die Mutterfirma DAC ist weltweit einer der führenden Anbieter für Zeltstangen – das merkt man diesen äußerst soliden, hervorragend verarbeiteten Stöcken an (Anm: Nicht mehr erhältlich, Nachfolger sind die LB135).

Gewicht: 354 g (im Paar)

Polarisierte Sonnebrille Quechua MH140.

Sonnenbrille: Quechua MH140

Ich hab die Angewohnheit Sonnenbrillen zu verlieren und kaufe mir daher ungefähr einmal im Jahr eine neue. Die polarisierten Brillen von Decathlon mit UV-Schutz der Kategorie 3 sind preiswert, gut und für die meisten Fälle ausreichend. Ich war damit z.B. auch schon im Himalaya unterwegs.

Gewicht: 26 g

Gesamtgewicht am Körper getragen: 1970 g

Kleidung im Rucksack

Packliste Mehrtageswanderung Kleidung.
Kleidung im Rucksack.
Mid-Layer
Daunenjacke
Long-Sleeve
Lange Unterhose
Regenhose
Schlauchtuch
Regenjacke
Sonnenschutz
Freizeitschuhe

Meine Empfehlungen:

Mid-Layer Patagonia R1 Hoody.

Mid-Layer: Patagonia R1 Hoody

Für mich das perfekte Mid-Layer und das Bekleidungsstück, auf das ich am wenigsten verzichten möchte. Der atmungsaktive Polartec-Fleecepulli ist dank Kapuze, Daumenschlaufen und halblangem Reisverschluss äußerst vielseitig und wie gemacht für lange Wanderungen bei wechselnden Wetterverhältnissen.

Gewicht: 292 g

Daunenjacke: Montbell Plasma 1000 Alpine Downparka

Eine extrem leichte und dennoch warme Dreijahreszeiten-Daunenjacke mit einer Füllkraft von unglaublichen 1.000 cuin. Das Wärme-Gewichts-Verhältnis ist unschlagbar, leider ist die Jacke aber auch sehr empfindlich und nicht zum Tragen mit Rucksack geeignet. Eher etwas für die Pausen und den Abend vor dem Zelt, dann aber wirklich top.

Gewicht: 242 g

Long-Sleeve Merino Icebreaker 200.

Long-Sleeve: Merino Icebreaker 200

Das Long-Sleeve aus 100% Merinowolle ziehe ich abends nach der Wanderung an und schlafe auch damit. Alternativ kann man es auch als Baselayer bei kühleren Temperaturen tragen. Es fühlt sich superangenehm auf der Haut an und dank Merinowolle fängt es auch erst nach ein paar Tagen an, zu riechen.

Gewicht: 219 g

Lange Unterhose Ortovox 185 Rock `N`Wool Pants.

Lange Unterhose: Ortovox 185 Rock `N`Wool Pants

Die beste Funktionsunterhose, die ich bis jetzt hatte: 100 % Merinowolle, megaflauschig und schön leicht. Ideal für Zeltnächte im Frühjahr/Herbst, in größeren Höhen oder Hütten, in denen es abends etwas kühler wird. Im Sommer lasse ich einfach die normalen Boxershorts an.

Gewicht: 165 g

Regenhose Marmot Precip.

Regenhose: Marmot Precip

Ich hab immer eine Regenhose dabei, die gleichzeitig auch meine Wechselhose für abends nach der Wanderung ist. Dank der lockeren Passform und dem elastischen Bund geht das mit der Marmot Precip ganz hervorragend – die Hose fühlt sich nicht viel anders als eine normale Jogginghose an.

Gewicht: 327 g

Schlauchtuch Buff.

Schlauchtuch: Buff

Das vielseitig einsetzbare Multifunktionstuch von Buff hab ich eigentlich immer dabei: Ich benutze es als Schal oder Mütze, wenn es nachts im Zelt kälter wird, manchmal auch als Windschutz oder Kopfbedeckung. Ein wirklich geniales Bekleidungsstück, das irgendwie fast alles kann.

Gewicht: 45 g

Regenjacke: Montbell Stormcruiser

3-lagig, Goretex-Membran und sensationell leicht: Die Storm Cruiser von Montbell ist eine bombenfeste Regenjacke voller nützlicher Features, die dich auch bei Starkregen nicht im Stich lässt. Und trotz des geringen Gewichts ist es eine schön robuste Jacke, die man problemlos ein paar Tage mit Trekkingrucksack tragen kann.

Gewicht: 284 g

Sonnenschutz: Northface Horizon

Bei Reisen in wärmere Länder nehme ich bevorzugt einen richtigen Sonnenhut, weil die breite Krempe die Augen besser vor der Sonne schützt. Sehr gut gefallen mir an diesem Hut Lüftung und Kordelzug: Damit fliegt dir die Kopfbedeckung auch bei starken Windböen nicht vom Kopf.

Gewicht: 74 g

Hüttenschuhe Sitaile Surfschuhe

Freizeitschuhe: Sitaile Surfschuhe

Ich habe lange nach einer Alternative zu den klassischen Hüttenlatschen und Sandalen gesucht. Diese Strandschuhe sind das Beste, was ich bis jetzt gefunden habe: Ultraleicht, bequem und rutschfest. Die Sohle ist natürlich ziemlich dünn, aber abends bewegt man sich meistens eh nicht mehr großartig.

Gewicht: 70 g

Gesamtgewicht Kleidung im Rucksack: 1.718 g

Kochen + Trinkwasser

Packliste Mehrtageswanderung mit Camping.
Ausrüstung zum Kochen und Filtern von Wasser.
Camping-Kocher
Topf
Tasse
Löffel
Wasserfilter
Trinkflasche

Meine Empfehlungen:

Camping Kocher Soto Windmaster.

Kocher: Soto Windmaster

Der Soto Windmaster ist sicherlich nicht der leichteste Campingkocher am Markt. Dafür kannst du dich aber auch bei härteren Bedingungen, z.B. starkem Wind, auf ihn verlassen. Auch bei einer fast leeren Kartusche macht der Kocher einen hervorragenden Job, der Gasverbrauch ist zudem sehr niedrig.

Gewicht: 98 g (mit Beutel)

Camping Kochtopf Snow Peak Trek 700 Titan.

Topf: Snow Peak Trek 700 Titan

Premium-Qualität made in Japan: Der Titan-Topf von Snow Peak ist trotz seines geringen Gewichts unkaputtbar und hat genau die richtige Größe, um abends Wasser für Trockennahrung, Nudeln und anderes Trekking-Essen zu erhitzen. Dank Griff kannst du auch direkt aus dem Topf essen oder ihn danach als Kaffeetasse verwenden. Teuer, aber sowas kauft man auch nur einmal im Leben.

Gewicht: 127 g

Camping Tasse Sea to Summit X-Cup.

Tasse: Sea to Summit X-Cup

Meistens braucht man beim Camping dann doch mal eine Extra-Tasse. Mein Favorit: Die X-Cup von Sea to Summit. Sie wiegt fast nichts, ist geschmacksneutral und lässt sich nach dem Gebrauch bequem zusammenfalten. Mit 250 ml Fassungsvermögen für mich der perfekte Kaffeebecher.

Gewicht: 40 g

Ultraleichter Camping Löffel Toaks Titan.

Löffel: Toaks Titan

Ein weiterer Klassiker bei Rucksackreisenden. Der Titanlöffel von Toaks ist schön lang, hat einen großen Löffelkopf und wiegt so wenig, dass man ihn so gut wie nicht im Rucksack spürt. Meiner Meinung nach das einzige Besteck, das man bei einer Zelttour wirklich braucht.

Gewicht: 18 g

Wasserfilter Sawyer Mini.

Wasserfilter: Sawyer Mini + Beutel

Der beliebte Sawyer Mini ist bei allen Trips von mir im Rucksack mit dabei. Dank der hervorragenden Filterstärke von 0,1 Mikron werden 99,99 % aller Bakterien und Protozoen aus dem Wasser gefiltert. Das perfekte Tool, um fast überall an sauberes Trinkwasser zu kommen.

Gewicht: 70 g

Trinkflasche Platypus Platy Bottle 2 Liter.

Flasche: Platypus Platy Bottle 2 Liter

Ein genialer Wasserbeutel, der im leeren Zustand fast nichts wiegt und auch keinen Platz im Rucksack wegnimmt, weil du ihn einfach zusammenfalten kannst. Kein Ding für die Ewigkeit und die Reinigung ist etwas umständlicher als bei normalen Trinkflaschen. Für mich überwiegen aber eindeutig die Vorteile.

Gewicht: 39 g

Gesamtgewicht Kochen + Trinkwasser: 392 g

Technik

Packliste Mehrtageswanderung und Hüttentour Technik.
Technik.
Navigationsgerät
Stirnlampe
Smartphone
Powerbank
USB-Ladestecker
USB-Ladekabel
Kamera
eBook-Reader

Meine Empfehlungen:

Outdoor-Navigationsgerät Garmin eTrex 32x.

Navigationsgerät: Garmin eTrex 32x

Das eTrex 32x ist meiner Meinung nach das ideale Navigationsgerät für mehrtägige Wanderungen. Es wiegt sehr wenig, bietet alle wichtigen Funktionen und hat einen erfreulich niedrigen Batterieverbrauch. Mit einer vollen Ladung komme ich 4 bis 5 Tage aus. Schau dir hier meinen Test an.

Gewicht: 145 g (inkl. 2 AA-Batterien)

Outdoor-Stirnlampe Petzl Actic Core.

Stirnlampe: Petzl Actic Core

Mit einer Leuchtkraft von 450 Lumen und drei verstellbaren Lichtkegeln der perfekte Allrounder und vor allem bei Zelttouren unverzichtbar. Ein Hauptargument, warum ich diesen Klassiker gewählt habe: Die Stirnlampe ist per Akku aufladbar, kann zur Not aber auch mit Batterien betrieben werden.

Gewicht: 79 g (inkl. Akku)

Smartphone iPhone SE2.

Smartphone: iPhone SE 2

Mit den überschaubaren Maßen von 13×6 cm hat das iPhone SE 2 für mich die perfekte Größe. Außerdem ist die Kapazität der Batterie ziemlich gut und die Qualität der Fotos wirklich eine Wucht. Ich stelle es meistens in den Flugmodus, damit komme ich gut 1-2 Tage ohne Aufladen aus.

Gewicht: 177 g

Powerbank Anker PowerCore 10000mAh.

Powerbank: Anker PowerCore 10000mAh

Laut Hersteller verspricht diese schön kompakte Powerbank 3 Aufladungen. Tatsächlich komme ich mit meinem iPhone damit auf mindestens 4-5 volle Ladungen. Ich hatte früher immer eine riesige Powerbank mit doppelter Kapazität dabei. Diese hier reicht für normale Mehrtageswanderungen völlig aus.

Gewicht: 200 g (inkl. Micro-USB-Kabel + Beutel)

USB-Ladestecker Apple.

USB-Ladestecker: Apple 5W USB Power Adapter

Um mein iPhone aufzuladen benutze ich diesen extrem dünnen, speziell für Reisen geeigneten Ladestecker. Es gibt natürlich auch zahlreiche Alternativen von No-Name-Herstellern. Ich hab mit den Original-Netzteilen von Apple aber immer ganz gute Erfahrungen gemacht.

Gewicht: 27 g

USB-Ladekabel Apple Lightning auf USB.

USB-Ladekabel: Apple Lightning auf USB 1 m

Auch hier gibt’s natürlich wieder zahlreiche Anbieter. Beim meinem iPhone SE 2 hatte ich schon das Problem, dass die Apple-Kopien nicht erkannt werden. Je nachdem was für ein Smartphone du hast, nimmst du halt ein anderes Ladekabel.

Gewicht: 18 g

Reisekamera Lumix TZ202.

Kamera: Lumix TZ202 Travelzoom

Die ideale Reisekamera mit 15x optischem Zoom und hochwertigem Leica-Objektiv. Ich hab lange Zeit ausschließlich mit dem iPhone geknippst. Gerade für Nahaufnahmen und Tierfotos ist diese Kompakt-Kamera aber wirklich genial. Wiegt gerade so viel, dass ich sie auch auf längeren Touren gerne mitnehme.

Gewicht: 415 g (inkl. Tasche)

eBook-Reader Tolino Shine 3.

eBook-Reader: Tolino Shine 3

Ein Superteil: Klein, handlich, leicht und ein angenehmes Display mit gestochen scharfer Schrift. Ich lese eigentlich lieber richtige Bücher, aber auf längeren Trips nehme ich inzwischen immer diesen eBook-Reader mit, um mir lange Nachmittage und Abende zu vertreiben.

Gewicht: 165 g (inkl. Tasche)

Gesamtgewicht Technik: 1.226 g

Tipp: Schau dir hier meine outdoortaugliche Fotoausrüstung an.

Sonstige Ausrüstung

Sonstige Ausrüstung auf der Packliste zum Trekking.
Sonstige Ausrüstung.
Reisehandtuch
Kulturbeutel
Packsack
Biwaksack
Kompass
Feuerzeug
Taschenmesser
Nagelclipper

Meine Empfehlungen:

Ultraleichtes Reisehandtuch PackTowl Ultralite Body.

Reisehandtuch: PackTowl Ultralite Body

Ich hab schon ein paar Reisehandtücher ausprobiert. Das Mikrofasertuch von PackTowl ist mein absoluter Favorit. Trotz der Größe von 137×64 cm unglaublich leicht, angenehm auf der Haut und in ein paar Minuten wieder trocken. Das perfekte Handtuch für mehrtägige Wanderungen!

Gewicht: 95 g

Ultraleichter Kulturbeutel Sea to Summit.

Kulturbeutel: Sea to Summit Travelling Light Zip Top Pouch

Der beste ultraleichte Kulturbeutel, den kenne: robust, wasserdicht und mit 1 Liter Volumen genug Platz für dein minimalistisches Wasch-Set. An der Seite hat der Beutel eine kleine Schlaufe zum Aufhängen an Haken, Nägeln etc. Und dass Beste: Im leeren Zustand wiegt das Ding so gut wie gar nichts.

Gewicht: 25 g

Packsack Packsack Sea to Summit 20 l.

Packsack: Sea to Summit 20 l

In diesen wasserfesten Packsack packe ich die Klamotten, den Quilt und alles andere, was tagsüber wirklich trocken bleiben muss. Manche Leute isolieren den Rucksack auch mit einem Müllbeutel gegen Regen. Ich finde den Packsack sicherer und er wiegt auch nicht viel mehr.

Gewicht: 53 g

Biwaksack Mountain Equipment.

Biwaksack: Mountain Equipment

Wenn du kein Zelt dabei hast, sollte bei Gebirgswanderungen immer ein Biwaksack für Notfälle mit in den Rucksack. Ich hab ihn zum Glück noch nie gebraucht, aber das ist kein Grund darauf zu verzichten.

Gewicht: 114 g

Outdoor Kompass Suunto MC 2 Global.

Kompass: Suunto MC 2 Global

Ein hochwertiger, aber bezahlbarer Kompass mit dem du sowohl peilen als auch mit der Karte arbeiten kannst. Nenn mich altmodisch, aber ich nehme immer einen Kompass mit. Im absoluten Notfall kann ich damit zumindest die Himmelsrichtung erkennen.

Gewicht: 70 g

Feuerzeug BIC Mini.

Feuerzeug: BIC Mini

Beim Trekking mit Zelt unverzichtbar, um den Kocher anzufeuern. Aber auch sonst praktisch, da ein Feuer im Notfall bei Kälte Leben retten kann. Die Marke BIC stellt meiner Erfahrung nach die verlässlichsten und langlebigsten Feuerzeuge her.

Gewicht: 11 g

Schweizer Taschenmesser Victorinox.

Taschenmesser: Victorinox Waiter

Das Schweizer Taschenmesser der Traditionsmarke Victorinox bietet insgesamt 9 Funktionen, die man hin und wieder braucht: Klinge, Korkenzieher, Flaschenöffner, Zahnstocher und Pinzette finde ich zum Camping auf jeden Fall sinnvoll.

Gewicht: 34 g

Nagelclipper Zwilling.

Nagelclipper: Zwilling

Gerade bei längeren Touren eine sinnvolle Anschaffung, um sich Finger und Fußnägel zu schneiden. Ich entferne damit auch kleinere Hautfetzen über den Nägeln, die sich unweigerlich immer bilden, wenn ich ein paar Tage draußen unterwegs bin.

Gewicht: 17 g

Gesamtgewicht sonstige Ausrüstung: 419 g

Körperpflege + Erste Hilfe

Körperpflege und Erste Hilfe

Hier hat jeder ein bisschen andere Ansprüche und Anforderungen. Je nach Reiseziel und Versorgung vor Ort muss man manchmal zwangsläufig ein bisschen mehr mitnehmen. Ich halte es aber relativ minimalistisch und komme mit diesen Basics meistens auch gut klar.

  • Dose für Kontaktlinsen 12 g
  • Kamm 12 g
  • Zahnbürste: 15 g
  • Waschlappen: 40 g
  • Pflasterstrips x 4: 5 g
  • Ibuprofen 600 x 4: 3 g
  • Mullbinde x 1: 5 g
  • Wasserstoff-Peroxid-Lösung zum Reinigen von Wunden ca. 15 ml im Plastikfläschchen 22 g
  • Packung Tempotaschentücher: 25 g

Gesamtgewicht Körperpflege + Erste Hilfe: 139 g

Basisgewicht komplette Ausrüstung

Das Basisgewicht der gesamten Ausrüstung besteht aus allen Dingen, die wir im Rucksack tragen, außer Proviant und Verbrauchsgüter. Am Körper getragene Dinge zählen ebenfalls nicht dazu.

Rechnen wir das mal schnell zusammen. Das sieht dann so aus:

  • Rucksack, Zelt, Schlafsystem: 2.733 g
  • Kleidung im Rucksack: 1.718 g
  • Kochen + Trinkwasser: 392 g
  • Technik: 1.226 g
  • Sonstige Ausrüstung: 419 g
  • Körperpflege + Erste Hilfe: 139 g

Basisgewicht komplett: 6.627 g bzw. 6,6 Kilogramm

Proviant + Verbrauchsgüter

Proviant und Verbrauchsgüter zählen nicht zum Basisgewicht.

Wenn ich mit Zelt und Campingausrüstung unterwegs bin, benutze ich meistens die Ventilgaskartuschen von Optimus*. Eine 220g-Kartusche wiegt voll etwa 360 Gramm (Gas + Eigengewicht der Kartusche). Dazu rechne ich rund 650 Gramm pro Tag für Essen (getrocknete Trekking-Nahrung, Müsli/Porridge, Müsliriegel, Nüsse + Schoki für tagsüber).

Da ich einen Wasserfilter habe, trage ich in der Regel nur 1 Liter Wasser (1000 g). Wasser wiegt sehr viel. Deshalb vermeide ich es, größere Menge rumzuschleppen, wenn es irgendwie geht. In besonders trockenen Regionen ist es aber häufig unvermeidlich. Das gilt inzwischen übrigens auch für Teile von Deutschland im Hochsommer – der Klimawandel lässt grüßen.

Auf fünf Tage hochgerechnet, sieht das Gewicht des Proviants ungefähr so aus:

5 Tage Essen + Gaskartusche + 1 Liter Wasser = 4.610 Gramm bzw. 4,61 Kilogramm  

Zu den Verbrauchsgütern zählen Sachen wie Zahnpasta, Sonnencreme, Insektenspray, Seife, Kontaktlinsenflüssigkeit, ein kleines Erste-Hilfe-Set etc. Was man da mitnimmt, ist bei jedem individuell. Bei mir komme ich ungefähr auf 400 Gramm. Wenn es geht, fülle ich die Flüssigkeit vorher in kleine Plastikfläschchen, z.B. die hervorragende Flüssigseife von Dr. Bronner*, und nehme nur so viel mit, wie ich wirklich brauche.

Gesamtgewicht des Rucksacks

Schauen wir jetzt mal, wie viel der Rucksack am Ende wiegt, wenn wir wirklich alles zusammenrechnen. Dazu zählt neben dem Basisgewicht der Ausrüstung auch der Proviant und die Verbrauchsgüter:

  • Basisgewicht: 6.627 Gramm
  • Kompletter Proviant für 5 Tage: 4.610 Gramm
  • Verbrauchsgüter: 400 Gramm

Basisgewicht + Kompletter Proviant + Verbrauchsgüter = 11.637 Gramm bzw. 11,6 Kilogramm

Das alles natürlich nur unter der Voraussetzung, dass du wirklich alles auf dieser Liste mitnimmst. Bei einer klassischen Hüttentour oder einer Mehrtageswanderung mit Übernachtung in festen Unterkünften, wirst du in der Praxis viel weniger tragen. Ohne Campingausrüstung und Proviant kannst du locker 5 Kilogramm einsparen und kommst am Ende auf 6-7 Kilogramm Gesamtgewicht.

Was ich jetzt auch nicht nochmal extra aufgeführt habe: Ich habe fast immer noch eine Wanderkarte dabei (ca. 100 g), häufig auch einen Wanderführer (ca. 250 g), ein Moleskin-Notizbuch* (ca. 220 g) mit Kuli (7 g) und ein Mini-Stativ* (36 g). Damit bin ich dann am Ende bei maximal knapp 12 Kilogramm. Für eine volle Trekking-Ausrüstung mit Wasser und Essen für 5 Tage finde ich das nicht schlecht.

Bonus-Tipp: Um die Trekking-Stöcke (entweder einen oder beide) wickelst du jeweils ein bisschen Panzer-Tape*. Das wiegt dann ein paar Gramm mehr. Aber im Notfall kannst du damit gebrochene Zeltstangen, Löcher in der Kleidung oder sogar abgelöste Schuhsohlen reparieren.

Preiswerte Alternativen für wenig Geld

Outdoor-Ausrüstung ist teuer. Und gerade am Anfang willst du vielleicht gar nicht so viel ausgeben. Die gute Nachricht: Du kannst inzwischen auch für viel weniger Geld solide Ausrüstung kaufen. Es wiegt dann vielleicht ein paar Gramm mehr, aber wenn du nicht der absolute Hardcore-Grammzähler bist, wird das am Ende wahrscheinlich nicht den Riesenunterschied machen.

Eine gute Option ist hierbei der beliebte Outdoor-Händler Decathlon*, der inzwischen auch außerhalb von Westeuropa sehr stark vertreten ist. Es gibt Leute, die da ein bisschen die Nase rümpfen, nach dem Motto „Das ist doch der Outdoor-Aldi für die Sonntags-Wanderer“. Aber ich hab mir da im Lauf der Jahre ein paar Sachen geholt, die ich regelmäßig benutze und die nicht wirklich schlechter sind.

Konkret kann ich dir die folgenden vier Produkte von Decathlon empfehlen:

Fleece-Jacke

Fleecejacke für Mehrtageswanderung Packliste.

Fleecejacke Bergwandern MH120

Das Fleece hatte ich mir für einen Trip nach Kap Verde geholt, weil es da in Bergen abends schon mal frisch wird, aber eine Polartec-Jacke overkill wäre. Seitdem sehr oft benutzt. Das Ding ist absolut basic, aber warm, bequem und schön leicht. Wirklich ein solides Produkt, wo es nichts zu meckern gibt.

Gewicht: 336 g


Isolationsjacke

Mehrtägige Tour Wanderung Packliste T-Shirt.

Wattierte Jacke MT100

Ich hab mir diese Kapuzenjacke aus 100 % recyceltem Polyester auf Teneriffa gekauft, weil ich irgendwas zum Wandern für kühlere Temperaturen brauchte und meine UL-Dauenjacke dafür zu filigran ist. Hält meiner Erfahrung nach bis ca. 0 °C Grad warm, die -5° C Angabe ist etwas unrealistisch. Für Wanderungen im Frühjahr und Herbst aber ein Superding.

Gewicht: 370 g


T-Shirt

Packliste Wandern Mehrere Tage T-Shirt.

Merino-Shirt Travel 100

Nicht ganz so superangenehm auf der Haut wie die Sachen von Icebreaker, aber dafür kostet es auch nur ein Drittel. Wenn du auf das bisschen Luxus verzichten kannst (und es ist wirklich kein Riesenunterschied), bekommst du hier ein solides, funktionales Merino-Shirt, das macht, was es soll.

Gewicht: 148 g


Thermo-Unterwäsche

Packliste Mehrtagestour Unterwäsche

Merino Tights MT500

Hier gilt im Prinzip das gleiche wie beim Shirt. Das Tragegefühl ist vielleicht nicht ganz so edel, aber von der Funktion passt es. Ich trage inzwischen doch lieber die oben erwähnte Unterwäsche von Ortovox, aber die kostet auch das Doppelte. Wenn du nur eine „ganz normale“ lange Unterhose brauchst, die warm hält, machst du mit der hier nichts falsch.

Gewicht: 191 g


Tipp: Schau dir meine monatlich aktualisierte Liste mit den besten aktuellen Outdoor-Deals und Schnäppchen an.

Wichtig: Jede Trekking-Tour hat andere Anforderungen

Ich hatte das oben bereits erwähnt, aber es ist wichtig. Daher nochmal: Jede Wanderung hat ein bisschen andere Anforderungen, je nach Gelände, Gegend und Jahreszeit, in der du unterwegs bist. Eine Wanderung auf dem Malerweg in der Sächsischen Schweiz im Sommer oder ein Wintertrekking auf der norwegischen Hardangervidda – zwei völlig verschiedene Welten. Mit der Ausrüstung für den Malerweg würdest du in Norwegen jämmerlich erfrieren. Im umgekehrten Fall wärst du hoffnungslos überladen.

Es muss nicht immer so extrem sein. Aber trotzdem: Mach dir vor dem Shopping erstmal klar, wohin es gehen soll. Wenn du hauptsächlich von Frühling bis Herbst in Mittel- oder Südeuropa bzw. Ländern mit ähnlichen Bedingungen auf den typischen Fernwanderwegen oder Höhenwegen wanderst, bist du mit den Vorschlägen auf meiner Liste (oder ähnlichen Produkten) auf der sicheren Seite. Für andere Gegenden/Jahreszeiten brauchst du aber eventuell mehr oder andere Ausrüstung.

Dazu zählt z.B.:

Das sind nur ein paar Beispiele. Es gibt vieles, was unter bestimmten Umständen sinnvoll sein könnte. Auf dem Lykischen Weg hatte ich z.B. Reepschnur und einen Falteimer* dabei, um an Wasser aus den Zisternen zu gelangen. In Peru brauchte ich einen deutlich größeren Rucksack. Im Folgenden daher noch ein paar nützliche Tipps und persönliche Erfahrungen, die dir dabei helfen, deine eigene Packliste zusammenzustellen.

So baust du dir deine ultimative Trekking-Packliste: 5 Tipps zum Gewichtsparen

Bis du eine vollständige Packliste zusammen hast, wird wahrscheinlich ein wenig Zeit vergehen. Das war bei mir nicht anders und gehört einfach dazu (leider auch Fehlkäufe). Und wie erwähnt ist gerade das besonders leichte Equipment meistens auch besonders teuer. Daher: Am besten nicht alles auf einen Schlag kaufen, sondern nach und nach, je nachdem was gerade für dich höchste Priorität hat.

Wenn du gerade am Anfang bist und vor allem Gewicht sparen willst, hier 5 einfache Tipps:

  • Starte mit den „großen Vier“: Rucksack, Schlafsack, Zelt und Isomatte. Hier kannst du auf einen Schlag am meisten Gewicht rausholen.
  • Besorge dir eine Waage* und wiege jeden einzelnen Gegenstand ab. Nur wenn du weißt, was die Sachen wirklich wiegen, kannst du anfangen die größten Gewichtstreiber zu identifizieren.
  • Prüfe nach jeder Tour, ob du einen bestimmten Gegenstand wirklich gebraucht hast. Ist das nicht der Fall, lässt du ihn beim nächsten Mal zuhause oder verkaufst ihn wieder.
  • Sammle Erfahrungen, indem du viele Wanderungen machst. Wenn du weißt, was dich in einer bestimmten Region erwartet, kannst du die Ausrüstung daran anpassen.
  • Nimm nicht zu viel Kleidung mit. Bei vielen Leuten ist der Rucksack nur deshalb so schwer, weil sie fünf T-Shirts, drei Pullis und für jeden Tag Wechselunterwäsche dabei haben.

Trekking-Packliste mit und ohne Zelt: Die 4 wichtigsten Fragen beantwortet

Zum Schluss noch ein paar Anmerkungen und persönliche Erfahrungen zu Fragen, die häufig beim Packen für Mehrtagestouren aufkommen. Ich beanspruche nicht, dass meine Antworten der Weisheit letzter Schluss sind. Wie bei den meisten Dingen gibt es auch hier verschiedene Meinungen. Betrachte es vielmehr als Anregung.

1. Wie viele Liter sollte der Rucksack für mehrtägige Wanderung haben?

Die Größe des Rucksacks hängt in erster Linie von der Art der Wanderung ab. In zweiter Linie davon, welche Wetterbedingungen du erwartest. Bei einer mehrtägigen Tour mit Übernachtung in Hütten oder Unterkünften brauchst du z.B. kein Camping-Equipment wie bei einer reinen Zelt-Tour. Folge: Der Rucksack darf kleiner sein. Ist das Wetter hingegen z.B. besonders kalt, brauchst du eventuell mehr Platz für einen großen Schlafsack und zusätzliche Kleidung.

Orientiere dich bei der Wahl des Rucksacks an den folgenden (groben) Richtwerten:

Art der WanderungGröße des RucksacksBeispiel
Mehrtageswanderung ohne Camping und Selbstversorgung mit Übernachtung in Unterkünften30 – 40 LiterOsprey Talon 36*
Klassische Hüttentour in den Alpen30 – 40 LiterFjällräven Abisko Friluft 35*
Mehrtägiges Zelt-Trekking in Europa (bis 5 Tage) mit Camping und Selbstversorgung50 – 60 LiterHyberg Attila X*
Mehrtageswanderung mit gelegentlichem Camping und Selbstversorgung45 – 55 LiterDeuter Aircontact Lite 50*

Ein besonderer Fall sind längere Zelt-Trekkings, in denen du dich mehr als 5 Tage komplett selbst versorgen musst. Hier nimmt das Essen irgendwann sehr viel Platz weg. Bei meiner 21-tägigen Wanderung auf dem Vilcabamba Trail in Peru hatte ich mir z.B. extra einen Rucksack mit 70 Litern Fassungsvermögen besorgt, nämlich den Exped Thunder 70*. Damit konnte ich Proviant für bis zu 14 Tagen am Stück mitnehmen.

Als grobe Regel würde ich so rechnen: Je weniger Versorgungsmöglichkeiten du unterwegs hast und je kälter das Klima ist, desto größer sollte der Rucksack sein. Die Menge der Basis-Ausrüstung (Kleidung, Camping-Equipment, etc.) ändert sich nach spätestens drei Übernachtungen aber nicht mehr und bleibt gleich. Die Kleidung wäschst du einfach unterwegs.

Cordillera Vilcamaba, Peru. Durch die fehlende Infrastruktur musste ich hier einen größeren Rucksack und viel mehr Proviant mitnehmen.

2. Wie viel Proviant muss ich bei einer Trekking-Tour mitnehmen?

Die Menge des Proviants hängt stark vom Reiseziel und der Art Wanderung ab. Bei den mehrtägigen Trekkings, die viele Leute machen, ist es meiner Erfahrung nach nicht notwendig, mehr als maximal 4-5 Tage Proviant mitzunehmen. Das gilt vor allem dann, wenn du mehrtägige Touren im dichtbesiedelten Europa machst.

Gründe dafür sind:

  • Auf der klassischen Hüttentour in den Alpen isst du deine Hauptmahlzeiten in der Hütte am Start und Ende der jeweiligen Etappe. Bis auf Snacks brauchst du im Prinzip nichts mitnehmen.
  • Auch auf beliebten und häufig begangenen Wegen in sogenannten „zivilisationsfernen“ Gebieten (z.B. Laugavegur Trail, GR 20 in Korsika, Kungsleden) gibt es in der Regel eine touristische Infrastruktur und die Möglichkeit, unterwegs ein warmes Essen zu bekommen.
  • Viele bekannte mehrtägige Wandertouren in Europa, die von Fremdenverkehrsämtern und örtlichen Tourismusverbänden vermarktet werden, passieren regelmäßig Ortschaften. Du hast also fast immer ausreichend Gelegenheit, dich vor Ort zu versorgen.

Natürlich gibt es Ausnahmen und du kannst auch in unseren Breiten durch dünn- oder gar nicht besiedelte Gegenden wandern, in denen du unter Umständen für mehr als drei Tage Essen mitnehmen musst. Oder du hast vielleicht auch keine Lust auf die Versorgung vor Ort und umgehst gezielt alle Ortschaften, weil du alles selbst mitnehmen willst. Das sind aber eher Ausnahmen und nicht unbedingt die Regel.

Einfache Küche in der Wildnis der Weißen Berge von Kreta. Bei vielen Mehrtageswanderungen reicht es, jeweils nur für ein paar Tage Essen mitzunehmen.

Was soll ich zum Essen mitnehmen?

Die genaue Menge des benötigten Proviants hängt vor allem von einer Frage ab: Wann hast du die nächste Gelegenheit Essen nachzukaufen oder vor Ort zu essen? Wenn du das weißt, kannst du dir Gedanken darüber machen, wie viel du in den Strecken dazwischen brauchst. Wenn ich davon ausgehe, dass ich unterwegs überhaupt keine Möglichkeiten zum Essen finden werde, rechne ich pro Tag meistens so:

  • 1 x Frühstück (meistens Müsli + Milchpulver) + Kaffee für morgens
  • 1 x warmes Abendessen + evtl. Nachtisch
  • 2-3 kleinere Snacks für tagsüber, aber keine richtige Mahlzeit

Wenn du für mehrere Tage Essen mitnimmst, würde ich am besten auf einfach zuzubereitende Nahrungsmittel setzen, die wenig wiegen, satt machen und sich im Idealfall auch noch für längere Zeit halten.

Das könnte z.B. sein:

  • Instant-Tütennudeln, die du evtl. selbst mit Fertig-Tütensuppen oder Gewürzmischungen verfeinerst
  • Couscous oder Kartoffelbrei-Pulver, ebenfalls mit eigenen Zutaten verfeinert
  • Vorgetrocknete Trekking-Nahrung, leider ziemlich teuer und schmeckt gewöhnungsbedürftig
  • Müsli/Porridge zum Frühstück, Milchpulver als Milchersatz  
  • Trockenfrüchte, Nüsse und Müsliriegel als Snack für Zwischendurch
  • Luftgetrocknete Salami oder Rohschinken am Stück
  • Schokolade (Vorsicht in warmen Gebieten), Kekse, Salzstangen
  • Snickers, wenn dich der Hunger packt:)

Über den genauen Kalorien-Gehalt der Nahrung mache ich mir erst dann Gedanken, wenn ich längere Zeit komplett autark unterwegs bin, jeden Tag besonders große Strecken zurücklege (30 km+) oder das Gelände besonders schwierig ist. Also immer dann, wenn man überschnittlich viel Energie verbraucht und die Körperreserven an ihre Grenzen kommen. Das kommt zumindest bei mir aber nicht so häufig vor. Eine hervorragende Übersicht, wie du dir dein Trekking-Essen selbst zubereiten kannst, findest du übrigens bei meiner Blogger-Kollegin Anne.

Das Wetter ist nicht immer so schlecht wie hier in den Stubaier Alpen. Aber ein verlässlicher Regenkleidung gehört bei fast jeder mehrtägigen Wanderung auf die Packliste.

3. Welche Kleidung gehört auf die Trekking-Packliste?

Das ist eine spannende Frage. Aus persönlicher Erfahrung und Gesprächen mit anderen Wanderern würde ich vermuten: Wahrscheinlich nimmst du am Anfang erstmal zu viel mit. Das gilt vor allem für T-Shirts und Unterwäsche. Aber auch beim Thema „Wechselkleidung“ ist die Versuchung groß, alle möglichen und unmöglichen Situationen abdecken zu wollen. Am Ende wiegt der Rucksack daher meist viel mehr, als er müsste.

Für mich bewährt haben sich beim Packen für Mehrtagestouren folgende Regeln:

  • Setze auf das Zwiebelprinzip: Kombiniere mehrere Schichten und ziehe sie an oder aus, je nachdem ob dir kalt oder warm ist.
  • Die Schichten sind: Base-Layer (Wärme), Mid-Layer (Isolation), Shell-Layer (Schutz vor Regen, Wind und Schnee).
  • Nimm nur genau ein Kleidungsstück pro Schicht mit. Ausnahme sind Socken, T-Shirts und Unterhosen, hier sind jeweils zwei Exemplare erlaubt: Eines am Körper, eines zum Wechseln.
  • Setze auf schnell trocknende und atmungsaktive Funktionskleidung. Bei einer Tageswanderung kann man auch mal in Jeans und Baumwoll-Shirt rumlaufen (auch im Gebirge kein Weltuntergang), auf einer mehrtägigen Tour ist Alltagskleidung eher untauglich.
  • Nimm immer einen Schutz vor Regen mit. Ob Regenjacke oder Poncho (evtl. sogar Regenschirm) ist eine individuelle Geschmacksfrage.
  • Sorge für trockene Wechselkleidung: Nimm immer ein Ersatz-Shirt und eine Unterhose für abends mit, die du tagsüber sicher und trocken lagerst. Selbst wenn du im Notfall komplett durchnässt bist, hast du abends etwas zum Wechseln.

Natürlich hängt die Wahl der Kleidung von dem zu erwartenden Klima ab. Wenn es besonders kalt oder warm wird, musst du unter Umständen mehr mitnehmen oder kannst bestimmte Sachen weglassen (z.B. Daunenjacke, Mütze). Worauf ich keinen Fall verzichten würde, ist der Schutz vor Regen. Gerade wenn du mehrere Tage am Stück unterwegs bist, ist es unwahrscheinlich, dass du komplett vom Regen verschont wirst.

Es gibt nicht den einen Schuh, der für jede Wanderung passt. Aber in vielen Fällen sind schwere Wanderstiefel nicht nötig.

4. Welche Schuhe braucht man für eine mehrtägige Wanderung?

Beim Thema „Schuhe für Mehrtageswanderungen“ gibt mehr Meinungen als Sterne am Himmel einer klaren Sommernacht. Wenn du in ein Fachgeschäft gehst und fragst, ist die Chance groß, dass man dir einen festen Wanderstiefel mit hohem Schaft empfiehlt. Egal wo du wandern gehst. Weil: Der schützt besser und mit einem schweren Rucksack könntest du ja mit dem Fuß umknicken und dann wäre die Wanderung vorbei.

Auf der anderen Seite hast du die Ultraleicht-Trekker, die dir sagen: „Du brauchst nicht mehr als ein gutes Paar Trailrunner.“ Das stimmt bei vielen Wegen, ist aber auch nur die halbe Wahrheit. Gerade im schwierigen Gebirgs-Terrain kann ein wasserdichter, fester Schuh mit steifer Sohle durchaus sinnvoll sein. Der Trick ist hier einen guten Mittelweg zu finden und je nach Situation zu entscheiden, was man braucht. Recherchiere vorher, wie die Wegbeschaffenheit aussieht und passe dein Schuhwerk daran an.

Ein paar Anregungen meinerseits:

GeländeBeispiel-WanderungSchuheEmpfehlung
Schwarze Bergwege mit Geröll, Blockwerk, Schneefeldern, Steilgras, evtl. weglosVal-Grande-Durchquerungfeste Wanderstiefel mit hohem Schaft, ggf. wasserfeste GoreTex-MembranMeindl Vacuum GTX*
Befestigte Wege im Mittelgebirge, blaue – rote Wege im HochgebirgeGR 132 La Gomeraflexible Leicht-Wanderschuhe, ggf. mit mittelhohem Schaft, Approach-Schuhe, TrailrunningschuheLowa Innox Pro GTX Mid*, Scarpa Mescalito*
Einfache, befestigte Fußwege im FlachlandFischerwegTrailrunning-Schuhe, halbhohe Leicht-Wanderschuhe, zur Not auch TurnschuheScarpa Mojito*

Trailrunning-Schuhe als Allzweckwaffe für Mehrtageswanderungen?

Wie erwähnt schwören inzwischen viele Langstrecken-Wanderer auf Trailrunning-Schuhe als magische Allzweck-Waffe für jedes Terrain. Ich bin da etwas unentschieden. Diese Schuhe sind zwar einerseits schön leicht und superbequem, was beim Laufen über mehrere Tage erstmal toll ist. Und mit leichtem Rucksack (und entsprechender Trittsicherheit) kannst du damit auch auf schwierigen Wegen laufen, ohne dass du ständig Angst haben musst, umzuknicken.

Das Problem: Diese Schuhe sind nicht sehr haltbar. Eben weil sie so leicht sind. Ich hab inzwischen mehrere Paare solcher Trailrunner bzw. Leichtwanderschuhe besessen und konnte sie jeweils nach ein paar hundert Kilometern im Gebirge wegschmeißen, weil das Profil komplett durchgelaufen war. Und neu besohlen lassen kann man diese Schuhe leider nicht. Das finde ich persönlich nicht so toll.

Eine Alternative, die ich seit längerem verwende, sind sogenannte Approach-Schuhe. Diese Schuhe waren ursprünglich für Kletterer beim Zustieg zu den Routen gedacht. Da es dabei häufig durch ziemlich raues Gelände geht, sind die Schuhe schön stabil. Gleichzeitig bieten sie ein angenehmes, turnschuh-ähnliches Tragegefühl. Für mich ist das bislang die beste Allround-Lösung. Auch hier habe ich mehrere Modelle ausprobiert, der Scarpa Mescalito* überzeugt mich bisher am meisten.

Mein wichtigster Tipp an dich

So…das war jetzt doch eine ganze Menge Input. Falls du noch nicht genug hast, findest du weitere Tipps in meinen Artikel über Ultraleicht-Trekking für Einsteiger. Außerdem gibt es hier eine Übersicht der besten Online-Shops für leichte Trekking-Ausrüstung. Jetzt aber genug gepackt! Ich hoffe auf jeden Fall, dass ich dir mit dieser Packliste ein paar nützliche Anregungen geben konnte.

Ach so, wie oben angekündigt eine Sache noch – mein wichtigster Tipp an dich:

Vergiss bei dem ganzen Packen, Vergleichen und Abwiegen niemals eine Sache: Ausrüstung ist immer nur ein Mittel zum Zweck. Am Ende geht es um das Draußensein: Die unvergesslichen Momente in der Natur und die Erlebnisse, die du auf einer Wanderung hast – nicht darum die neuesten Klamotten und das leichteste Gear zu besitzen.

Worauf es wirklich ankommt

Viele Leute geraten in Versuchung, ihre Ausrüstung immer weiter zu optimieren. Das kann dann schnell zum Selbstzweck werden – ich hatte selbst so eine Phase. Und die Outdoor-Industrie macht es einem auch sehr leicht. Ständig kommen neue Sachen raus. Im Prinzip kannst du immer wieder kaufen, kaufen, kaufen und wirst trotzdem nie das Gefühl los: Da gibt es schon wieder was Besseres. Das ist natürlich gewollt – that’s capitalism, baby!

Ich würde mir daher vor jedem Kauf gut überlegen, was du wirklich brauchst und ob du das wirklich brauchst. Ja… es gibt Sachen, ohne die kommt man nicht aus. Aber wenn du einmal einen gewissen Grundstock hast, musst du nicht immer dem neuesten Schrei hinterherlaufen. Und ob du eine längere Wanderung beendest – das hängt in erster Linie nicht von der Ausrüstung ab, sondern davon, ob du das wirklich willst.

In diesem Sinne wünsche ich viele schöne Erlebnisse und viel Spaß bei deinen zukünftigen Unternehmungen:)

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Was ist eure Lieblingsausrüstung? Wie viel wiegt euer Rucksack? Habt ihr noch andere Fragen? Dann nichts wie ab in die Kommentare – ich freue mich, von euch zu hören!