Meine Trekking- und Outdoor- Fotoausrüstung: Traumfotos leicht gemacht

Um unterwegs tolle Fotos zu schießen, musst du kein tonnenschweres Profi-Equipment durch die Gegend schleppen. In diesem Artikel stelle ich meine minimalistische Foto-Ausrüstung vor, die ich bei beim Zelten, bei Trekkingtouren und Bergwanderungen dabeihabe: Leicht, einfach zu bedienen und mit viel kreativem Spielraum.

In diesem Artikel:

Beim Wandern und Trekking erleben wir einige der schönsten Landschaften der Erde hautnah aus der ersten Reihe – klar, dass man davon dann auch ein paar schöne Fotos als Erinnerung mit nach Hause bringen möchte. Andererseits möchte ich aber nicht kiloweise schweres Foto-Equipment mit mir rumschleppen, wenn ich z.B. acht Monate durch den Himalaya reise.

Ein echtes Dilemma.

Die gute Nachricht: Für gute Fotos braucht man schon lange keine teure und schwere Profi-Ausrüstung mehr. Einige meiner Lieblingsfotos habe ich mit dem Smartphone geschossen, selbst bei den Mittelklasse-Modellen ist die Bildqualität heute sehr gut.

Genau deshalb habe ich die Kamera inzwischen in den Ruhestand geschickt. Stattdessen verwende ich eine minimalistische, wandertaugliche Outdoor-Fotoausrüstung. Das Equipment bietet mir viel kreativen Spielraum, es wiegt nicht viel, ich kann es immer mitnehmen. Und wenn ich ein bisschen aufpasse, steckt es auch etwas härtere Bedingungen weg. Vorhang auf für meine Fotoausrüstung!

Meine minimalistische Ultraleicht-Outdoor-Fotoausrüstung

Meine komplette Outdoor-Fotoausrüstung besteht derzeit aus nur 4 Gegenständen. Da ich meine Packliste für Mehrtageswanderungen gerne so leicht wie möglich halte, schreibe ich das Gewicht direkt dazu:

Macht zusammen 2.185 Gramm – allerdings nur, wenn ich die Drohne mitnehme. Bei vielen längeren Touren verzichte ich in der Regel darauf und komme dann insgesamt auf 1.000 Gramm. Damit kann man schon sehr viel machen, auch Action-Fotos. Schauen wir uns das jetzt mal im Detail an!

Fotos und Landschaftsaufnahmen: Google Pixel 7

Für normale Fotos nehme ich mein Google Pixel 7. Die Pixel-Smartphones haben einen sehr guten Ruf als Foto-Handys, deswegen bin ich nach langer Zeit auch von meinem iPhone umgestiegen. Das hat sich gelohnt, die Fotos mit dem Pixel sind spürbar besser und lebendiger.

Die 50 Megapixel-Frontkamera hat einen 1/1,3″ Sensor – das ist selbst heute noch ein respektabler Wert. Zusammen mit der großen f/1.85 Blende und der Google-Software (HDR+, Nachtmodus etc.) ergibt das sehr detailreiche, natürliche Fotos mit gutem Dynamikumfang, auch bei schlechteren Lichtverhältnissen.

Zum Vergrößern anklicken:


Die Kamera verfügt auch über einen 8-fach Digitalzoom. Natürlich sinkt die Bildqualität wenn man stark ranzoomt. Und für wirklich professionelle Zoom-Fotos, z.B. bei der Tierfotografie, kommt man um eine richtige Kamera nicht herum. Dennoch sind mir mit dem Pixel auch schon ein paar gute Fotos bei starkem Zoom gelungen.

Der größte Vorteil eines Smartphones ist natürlich: Man hat es eh immer dabei und es ist auch schnell zur Hand. Gerade bei Momentaufnahmen, wenn du den Augenblick einfangen willst, ist das ein Riesenvorteil. Außerdem ist die automatische Bildbearbeitungssoftware inzwischen so gut, dass die Fotos ohne große Bearbeitung gut aussehen. Bei dem Pixel könnte man theoretisch zwar sogar im RAW-Format fotografieren. Ich benutze das aber so gut wie nie.

Google Pixel 7
Google Pixel 7*
von Google
  • Gewicht: 200 g
  • Relativ preiswert
  • Wasserdicht nach IP68
  • Gutes Display
  • Sehr starke Fotos mit 50-MP-Weitwinkelobjektiv
 Preis nicht verfügbar Preis prüfen*
Letzte Aktualisierung am 5. Februar 2026 um 16:45 . Angezeigte Preise können sich geändert haben. Alle Angaben ohne Gewähr.

Action-Fotos, Videos + Selbstporträts: GoPro Hero 10

Eine Frage, die ich mir immer wieder gestellt habe: Wie bekomme ich gute Fotos von mir? Ich mache nämlich viele Touren alleine. Und auch wenn man mit anderen unterwegs ist, heißt es ja nicht automatisch, dass die Begleitung gute Bilder von einem hinbekommt. Aber allein schon für den Blog möchte ich Fotos, auf denen ich zu sehen bin – am besten in möglichst natürlicher Pose.

Dazu habe ich mir die folgende Lösung überlegt: Eine GoPro-Actionkamera in Kombination mit einem Stativ. Die GoPro Hero 10 hatte ich ich mir ursprünglich auch mal für meinen YouTube-Channel geholt. Tatsächlich eignet sie sich aber nicht nur für Videos, sondern auch gut für Fotos. Aus den aufgenommen Videos kann man nämlich Fotos extrahieren. Und da die 4K-Videos extrahiert eine Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln haben, sieht das im Ergebnis immer noch sehr gut aus.

Zum Vergrößern anklicken:


Das Aufnehmen von Fotos mache ich folgendermaßen:

  • 👉 Kamera auf dem Stativ montieren, platzieren und einschalten
  • 👉 Ins Bild laufen, Video aufnehmen
  • 👉 Video per Bluetooth an mein Smartphone schicken.
  • 👉 Mit der GoPro-Quick-App ein Foto aus dem Video extrahieren.

Das funktioniert sehr gut, sogar von unterwegs, da ich die Bilder direkt auf dem Smartphone extrahieren kann. Und ich brauche dazu nicht mal eine Internetverbindung. Alternativ kann ich das Extrahieren auch später zu Hause mit dem GoPro-Player erledigen.

Früher habe ich solche Fotos mit einem Mini-Stativ* für das Handy gemacht. Das geht auch und es ist leichter als das große Stativ. Allerdings gab es da immer zwei Probleme:

  • ⏱️ Der Timer für den Selbstauslöser auf dem Smartphone ist sehr kurz, meist maximal 10 Sekunden. Für etwas anspruchsvollere Selbstporträts braucht man in der Regel mehr Zeit.
  • ❌ Das Smartphone macht immer nur ein Foto, daher ist es häufig Glückssache einen guten Moment zu erwischen. Aus dem Video kann ich hingegen milisekundengenau den passenden Bildausschnitt extrahieren.

Insgesamt finde ich die Kombination GoPro + großes Stativ daher besser. Mit ein bisschen Übung bekommt man damit sehr aussdrucksstarke Fotos hin. Und wenn ich die GoPro nicht verwende packe ich sie einfach in die Seitentasche meines Trekkingrucksacks – damit ist sie sogar griffbereit, ohne dass ich den Rucksack absetzen muss.

Stativ: Ulanzi MT-71 Stativ für Action-Kameras

Als Stativ benutze ich den ausziehbaren Kamera-Stick von Ulanzi*. Das Stativ ist speziell für Action-Kameras konzipiert und hat die passende Halterung für eine GoPro. Es ist stufenlos höhenverstellbar bis 146 cm – man hat also sehr viel Spielraum und kann sich bei der Bildkomposition richtig schön austoben.

Ulanzi MT-71 Ausziehbares Stativ für Action-Kameras
Ulanzi MT-71 Ausziehbares Stativ für Action-Kameras*
von ULANZI
  • Gewicht: 350 Gramm
  • Stufenlos höhenverstellbar bis 146 cm
  • Drei Beine für sicheren Stand
  • mit passendem Adapter für Action-Kameras
 Preis: € 24,99 Preis prüfen*
Letzte Aktualisierung am 7. Februar 2026 um 02:00 . Angezeigte Preise können sich geändert haben. Alle Angaben ohne Gewähr.

Drohne: DJI Mini 4K

Vor zwei Jahren habe ich mir bei einem Amazon-Deal eine Drohne zugelegt, weil ich mir gedacht habe, als ordentlicher Reiseblogger braucht man so etwas ja heutzutage. Die DJI Mini 4K* ist winzig und mit knapp 250 g Gewicht sehr leicht. Allerdings kommen ja noch die Ersatzakkus, die Fernsteuerung und der Transportkoffer dazu. Im Endeffekt schleppt man also doch wieder 1 Kilogramm mehr an Ausrüstung mit.

Natürlich ist die Drohne ein tolles Spielzeug und ich hätte sie auch sehr gerne bei meinem letzten Trip nach Indien mitgenommen. Aber in vielen Ländern sind Drohnen gar nicht erlaubt und auch in Deutschland gibt es einige Regeln zu beachten. Daher verwende ich sie eigentlich nur bei kürzeren Ausflügen, Daytrips, Tageswanderungen etc. Wenn ich mehr auf YouTube aktiv wäre, würde ich sie wahrscheinlich öfter verwenden. Man bekommt damit schon geniale Aufnahmen hin, selbst bei einem preiswerten Einsteigermodell wie der Mini 4K.

DJI Mini 4K Drohne mit 4K UHD Kamera
DJI Mini 4K Drohne mit 4K UHD Kamera*
von DJI
  • 4K Ultra HD & 3-Achsen-Gimbal für Natur-Aufnahmen in Kinoqualität
  • Ultraleicht: weniger als 249 g
  • Piloten müssen keine Prüfung ablegen
  • Mit intelligenten QuickShots
 Preis nicht verfügbar Preis prüfen*
Letzte Aktualisierung am 6. Februar 2026 um 02:45 . Angezeigte Preise können sich geändert haben. Alle Angaben ohne Gewähr.

Nicht mehr in Gebrauch: Lumix-Kompaktkamera DC-TZ202

Bis vor zwei Jahren hatte ich zudem noch eine Kompaktkamera, nämlich die Lumix DC-TZ202*. Das ist eine sehr leichte Travel-Kamera (415 g mit Tasche), die mich vor allem durch den 15-fach optischen Zoom angesprochen hat. Die Kamera hat zudem unglaublich viele Einstellmöglichkeiten, man kann tolle Fotos damit machen.


Aber es ist eben eine richtige Digitalkamera und entsprechend empfindlich. Nach meinem Monumental-Trip duch die Cordillera Vilcabamba in Peru ist mir die Lumix dann auch kaputtgegangen – ich konnte sie einfach nicht mehr einschalten. Woran das liegt, weiß ich bis heute nicht. Ich habe die Kamera eigentlich immer gut behandelt und in der Tasche gelagert.

Reparieren ging leider nicht mehr und da die Lumix immer noch sehr teuer ist (ca. 600 Euro) habe ich sie am Ende nicht ersetzt. Die Fotos auf meinem Pixel sehen nicht wesentlich schlechter aus und für die Sorte Reisen, die ich unternehme, sind mir solche Kompaktkameras auf Dauer zu empfindlich – auch wenn ich mit der Lumix viel Freude hatte und es meines Wissens nach immer noch keine Kamera mit einem vergleichbaren Funktionsumfang in dieser Preisklasse gibt.

Panasonic Lumix DC-TZ202 Kompaktkamera
Panasonic Lumix DC-TZ202 Kompaktkamera*
von Panasonic
  • Gewicht: 415 g (mit Tasche)
  • LEICA-Objektiv mit 15x opt. Zoom
  • 1-Zoll-Sensor mit 20.9 Megapixel
  • 4K-Video-Funktion
 Preis nicht verfügbar Preis prüfen*
Letzte Aktualisierung am 6. Februar 2026 um 02:15 . Angezeigte Preise können sich geändert haben. Alle Angaben ohne Gewähr.

So bearbeite ich meine Fotos

Zum Schluss noch ein paar Worte zur Bildbearbeitung. Dazu verwende ich die kostenlose Bildbearbeitungs-Software Ashampoo Photo Commander. Das Programm bietet viele Funktionen,in der Praxis brauche ich meist aber gar nicht so viel: Ein bisschen den Kontrast und die Sättigung erhöhen, damit die Farben knackiger rüberkommen. Manchmal noch das Rauschen entfernen – das war’s im Großen und Ganzen.

Um die Größe der Bilder anzupassen, benutze ich das nützliche Tool Image Resizer for Windows. Praktisch: Mit dem Programm kann man auch mehrere Bilder in einem Rutsch bearbeiten. Das schont die Nerven, wenn ich von einem Trip mit ein paar Hundert Fotos zurückkomme. Vor der Veröffentlichung auf dem Blog jage ich die Bilder dann noch durch TinyJPG, um die Dateigröße zu reduzieren.

Es gibt natürlich auch kommerzielle Bildbearbeitungsprogramme wie Adobe Lightroom. Für mich lohnt sich das nicht, zumal Adobe die Software inzwischen nur noch über ein Abo mit jährlichen Gebühren vertreibt.

Fazit: Technik ist nicht alles

So… das soll es für’s Erste gewesen sein. Ich hoffe, du hast hier ein paar gute Anregungen mitnehmen können. Eine Sache noch: Komposition und Bildsprache sind am Ende viel wichtiger als teure Ausrüstung. Die großen Meister aus den Anfängen der Fotografie arbeiteten mit Equipment, das nach heutigen Maßstäben völlig primitiv wäre. Und trotzdem machten sie gute Fotos.

Daher gilt: Du kannst auch mit preiswerter Ausrüstung hervorragende Fotos machen – einfach, indem du rausgehst, so oft wie möglich fotografierst und die Ergebnisse anschließend kritisch bewertest. Dadurch werden deine Fotos im Lauf der Zeit automatisch besser. Im besten Fall inspiriert dich der Artikel dazu, jetzt selbst ein bisschen zu experimentieren. Ich wünsche viel Erfolg und viele tolle Fotos!

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Welches Equipment verwendest du für deine Bilder? Smartphone oder Kamera? Hast du andere Tipps, wie man schöne Fotos macht? Dann nichts wie ab in die Kommentare – ich freue mich von dir zu hören!

 

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