Diese 5 genialen Wanderungen in Pokhara kennt (fast) niemand

Die meisten Besucher von Pokhara bleiben am Phewa-See und verpassen dabei die eigentlichen Highlights: Nur wenige Kilometer außerhalb beginnen Wege, die durch dichte Wälder, abgelegene Dörfer und zu spektakulären Aussichtspunkten führen. Ich war über zwei Monate in Pokhara und habe die Umgebung intensiv zu Fuß erkundet. In diesem Artikel zeige ich dir die 5 schönsten Touren.

In diesem Artikel:

Pokhara ist unbestritten die Backpacker-Metropole Nepals und ein Ort, der wahrlich von der Natur gesegnet ist. Die Stadt liegt in einem großen Becken mit dem Phewa-See als Mittelpunkt und ist auf allen Seiten von Flusstälern und den grünen Hügeln der Himalaya-Vorberge umgeben. Nicht mal 20 Kilometer nördlich grüßen die schneebedeckten Eisriesen der Annapurnas am Horizont.

Heißt: Wenn du bei gutem Wetter auf einen x-beliebigen Bergkamm steigst, wirst du mit 99%iger Wahrscheinlichkeit eines der besten Bergpanoramen der Welt genießen.

Interessanterweise geht dennoch geht kaum jemand in der Umgebung wandern. Für Paragliding oder eine Bootsfahrt auf dem Phewa-See reicht es meistens noch. Ein paar Mutige laufen vielleicht noch für die Aussicht zur World Peace Pagoda hoch. Das war es im Großen und Ganzen aber auch. Der Rest der Wege in Pokhara liegt größtenteils brach. Das ist umso unverständlicher, weil diese Trails alle gut erreichbar sind, fantastische Aussichten bieten und auch nicht besonders schwierig sind.

Ein echter Schatz, der nur darauf wartet, gehoben zu werden!

Ich war zum Abschluss bei meinem letzten Nepal-Trip über 2 Monate nur in Pokhara und habe einen Großteil der Zeit genau damit verbracht. Zahllose Ausflüge, Kurz-Trips und Tageswanderungen in die Umgebung. Was ich dabei entdeckt habe: Geniale Aussichtspunkte, unverfälschte traditionelle Dörfchen, tolle Naturwege – und so gut wie überhaupt keine anderen Touristen. Diese Tagestouren waren ein Highlight meines gesamten Trips und einer der Hauptgründe, warum mir Pokhara so gut gefallen hat.

In diesem Artikel zeige ich dir meine 5 Lieblingswanderungen.

Die 5 schönsten Wanderungen in Pokhara

Alle hier beschriebenen Wanderungen sind Tagestouren mit Start in Lakeside/Pokhara. Du fährst morgens zum Startpunkt, machst die Wanderung, hast eine gute Zeit und fährst nachmittags oder abends wieder zurück.

Meine Kriterien für eine schöne Tour waren dabei recht einfach:

  • ✅ Gute Aussichten & interessante Highlights auf dem Weg
  • ✅ Gut erreichbar mit Busanbindung nach Pokhara
  • ✅ Hoher Anteil an Naturwegen, ich mag keine Straßenwanderungen
  • ❌ Kein Permit/Guide erforderlich – alle Touren sind auf eigene Faust machbar
  • ❌ Keine lange Anreise – maximum 30 Minuten Anfahrt
  • ❌ Kein übertrieben hoher Schwierigkeitsgrad und nicht zu viele Höhenmeter

Damit bin ich am Ende auf fünf Touren-Highlights gekommen: Fünf Wanderungen in Pokhara, die sich wirklich lohnen und die so gut sind, dass ich sie hier ausführlicher vorstellen möchte.

Let’s go!

Pokhara von oben: Von Pumdikot zur World Peace Pagoda

Länge: 3,5 km  ·  Dauer: ca. 3 Stunden  ·  Schwierigkeit: leicht

⛰️ Höhenmeter: +150 m / -660 m

🔎 Besonderheiten: leichte Kurzwanderung, ideal für einen halben Tag

Zum Einstieg eine kurze Tour, die zwei der schönsten Aussichtspunkte von Pokhara zu einer entspannten Wanderung verbindet – gut geeignet, wenn du nicht ganz so viel Zeit hast. Viele Touristen laufen von unten zur World Peace Pagoda hoch, was ziemlich anstrengend ist und kaum Aussichten bietet. Wir umgehen das, indem wir weiter oben starten und dann ganz gemütlich zum Phewa-See herunterschlendern.

Wegbeschreibung

Start der Wanderung ist die über 15 Meter hohe Shiva-Statue von Pumdikot, die bereits einen fantastischen Ausblick über den Phewa-See bietet. Für die schnellste Anfahrt bietet sich ein Taxi an (ca. 1.500 – 2.000 NPR von Lakeside). Es fahren aber auch Busse vom Baglung Bus Park. Rund um die Statue gibt es zahlreiche Restaurants und Kiosks, an denen du auch Proviant und Snacks kaufen kannst.

Von der Statue laufen wir in das Dörfchen Pumdikot und biegen im Zentrum auf die Nebenstraße, die nach den letzten Häusern zu einem schön angelegten Naturweg wird, auf dem die Dorfbewohner zum See laufen. Wir folgen dem stetig absteigenden Treppenweg durch den Dschungel, passieren einen guten Aussichtspunkt und halten uns an der Abzweigung zum Resort rechts. Schließlich gelangen wir an die Straße, wo sich an einem weiteren Aussichtspunkt ein netter kleiner Imbiss befindet.

Nach einem kurzen Stück Straße zweigen wir in dem Straßendorf Dhunge Pani auf einen unscheinbaren Naturweg ab, der uns an der Happy Swing Riesenschaukel vorbei zur World Peace Pagoda führt. Nach dem obligatorischen Foto mit dem tollen Panorama des Phewa-Sees steigen wir dann über einen weiteren Treppenweg zum Bootsanleger ab, der uns für 650 NPR zurück nach Lakeside schippert. Mit richtigem Timing kommen wir genau pünktlich zur Aarti-Zeremonie an, die jeden Tag gegen 17:30 Uhr am Ufer gegenüber des Tal Barahi Mandir stattfindet.

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Himalaya-Aussichten ohne Ende: Von Sarangkot nach Naudanda

Länge: 12 km  ·  Dauer: 6-7 Stunden  ·  Schwierigkeit: leicht – mittel

⛰️ Höhenmeter: +760 m / -880 m

🔎 Besonderheiten: lange Wanderung, im mittleren Teil viel auf und ab

Der Weg vom Aussichtspunkt Sarangkot zu dem Dörfchen Naudanda ist der perfekte Dayhike. Wir laufen die gesamte Zeit auf dem Bergrücken, der das Phewa-Becken vom Seti-Tal trennt und genießen ein geniales 360°Panorama: Links unter uns der schimmernde Phewa-See, rechts die gesamte Annapurna-Kette – der Blick reicht bis zum Dhaulagiri. In Verbindung mit dem Sonnenaufgang in Sarangkot ist das wahrscheinlich die beste Tagestour in ganz Pokhara!

Wegbeschreibung

Los geht’s am bekannten Aussichtspunkt in Sarangkot, am besten natürlich pünktlich zum Sonnenaufgang. Ich empfehle, mit der Annapurna-Bergbahn oberhalb von Lakeside hochzufahren, der Wanderweg zum Viewpoint ist steil, anstrengend und bietet kaum Aussichten. Nachdem wir den ersten tollen Blick auf die Annapurnas genoßen haben, folgen wir ein kurzes Stück der Straße. Auf dem Gelände der Pokhara Zipline zweigen wir links dann auf den Naturweg ab.

Die anschließende Wanderung ist relativ unkompliziert, da wir immer dem natürlichen Verlauf des Bergkamms folgen. Ein besonderes Highlight – neben den fantastischen Aussichten – sind die vielen kleinen Tempelchen, die genau auf den Spitzen der Hügel erbaut wurden. Teilweise geht es leicht auf und ab, die Wanderung ist aber nicht zu anstrengend. Etwa zur Halbzeit können wir uns in dem Dörfchen Deurali stärken. Danach laufen wir auf einem neu angelegten Wanderweg nach Naudanda, wo uns der Bus nach Pokhara zurückbringt.

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Unbekannter Phewa-See: Die geheime Südufer-Route

Länge: 12 km  ·  Dauer: 5-6 Stunden  ·  Schwierigkeit: leicht – mittel

⛰️ Höhenmeter: +945 m / -935 m

🔎 Besonderheiten: im zweiten Teil stellenweise leicht vernachlässigte Wege

Der Phewa-See ist das bekannteste Wahrzeichen von Pokhara, man kann aber nicht nur Boot darauf fahren. Das gesamte Südufer ist so gut wie komplett unverbaut und genau hier verläuft eine spannende Route, die uns immer am See entlang zu dem malerischen Feuchtgebiet im Harpan Valley führt. Der zweite Abschnitt des Wegs wird nur von wenigen Einheimischen begangen. Dieser Teil ist daher etwas abenteuerlicher, ohne ins Extreme abzudriften.

Wegbeschreibung

Wir beginnen in Damside in dem kleinen World Peace Biodiversity Garden. Der erste Teil der Tour ist sogar offiziell als Wanderweg „Round Phewa“ ausgeschrieben und führt uns an einer Reihe von malerischen Buchten vorbei durch dichte Sal-Wälder zu der Anlegestelle, wo auch die Boote für die World Peace Pagoda anlegen. Hier endet der offizielle und beginnt der inoffizielle Teil.

Wir folgen nun einem schönen Dorfweg der die verstreuten Siedlungen am Südufer miteinander verbindet. Zunächst passieren wir eine kleine Promenade und eine Reihe von Camps und Bungalows im Dschungel. Hier sind die 1970er niemals zu Ende gegangen – Teilzeit-Hippies finden hier die perfekte Bleibe abseits des Trubels in Lakeside. Hinter der Tapani Gurung Society wird der Weg zu einem schmalen, leicht überwachsenen Dschungelpfad, er bleibt aber gut zu gehen. Kurz bevor wir das Feuchtgebiet erreichen ist ein kurzer Abschnitt ggf. überschwemmt, hier am Ufer orientieren (siehe GPS-Track).

Wege zu Privatgrundstücken sind auf dem zweiten Abschnitt zu vermeiden (Wachhunde), es gibt aber immer einen klar erkennbaren Hauptpfad. In Talpari erreichen wir einen Feldweg am Waldrand, dem wir bis zum Putalise Village folgen. Ein Dorf weiter zweigen wir an der Pizzeria Ghorka links ab und laufen auf einem tollen Weg mitten durch die Reisfelder. Zuletzt überqueren wir die bekannte Yellow Bridge über den Harpan Khola und erreichen schließlich die Straße nach Pame. Hier nehmen wir den Bus zurück nach Pokhara.

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Magischer Machapuchare: Die Teegärten von Lwang

Länge: 9 km  ·  Dauer: 6-7 Stunden  ·  Schwierigkeit: leicht – mittel

⛰️ Höhenmeter: +865 m / -785 m

🔎 Besonderheiten: relativ steiler Anstieg zu den Teegärten, danach einfacher

Die Teegärten von Lwang sind eines der am Besten gehüteten Geheimnisse im Umkreis von Pokhara. Die kunstvoll angelegten Terrassen thronen fast 500 Meter über dem Mardi-Tal und bieten einen Bilderbuch-Ausblick auf die Südflanke des Fischschwanz-Berges Machapuchare. Der zweite Teil der Wanderung folgt einem alten Verbindungsweg nach Lumre, dem vielleicht schönsten Dorf im ganzen Mardi-Tal. Lwang bietet sich auch als alternativer Start für den Mardi Himal Trek an.

Wegbeschreibung

Der beste Startpunkt ist das Dörfchen Khora Muk am Eingang des Mardi-Tals. Hier beginnt ein schön angelegter Naturweg, der uns stetig aber nicht zu steil in ca. 40 Minuten zum Dorfeingang von Lwang führt. In dem Dorf mit einigen Homestays orientieren wir uns an der Infotafel und steigen über Treppen bis zu der markanten goldenen Buddha-Statue auf. Von hier sind es dann nur noch einige Minuten zu den Teegärten, die wir auf einem kurzen Rundweg erkunden.

Die Stimmung in Lwang ist sehr friedlich. Wenn überhaupt trifft man hier nur auf ein paar einheimische Touristen, die in traditionellen Gurung-Gewändern vor dem majestätischen Bergpanorama für Tiktok posieren. Jepp… Gurung-Cosplay ist bei den Nepali-Mädels extrem beliebt! Camping im Mietzelt ist im örtlichen Community Homestay im oberen Teil der Teegärten möglich. Dort gibt es auch sehr guten Tee.

Anschließend geht’s zurück ins Dorf und an der öffentlichen Abwaschstelle vorbei wieder raus in die Natur. Der Weg verläuft teils durch Wald, teils aussichtsreich oberhalb von Terrassenkulturen entlang der Berghänge bis zum nächsten Dorf Koleli (sehr rustikales Homestay). Hier beginnt dann der Abstieg durch Terrassenfelder, der uns in einer guten Stunde zu dem malerischen Dörfchen Lumre führt, dem letzten größeren Ort im Mardi-Tal. Von hier geht’s dann mit dem Bus zurück nach Pokhara (alle 2 Stunden, letzter Bus 16:00 Uhr).

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Annapurna für Anfänger: Die Dhampus-Hill-Wanderung

Länge: 8 km  ·  Dauer: ca. 6 Stunden  ·  Schwierigkeit: leicht – mittel

⛰️ Höhenmeter: +475 m / -970 m

🔎 Besonderheiten: Weg zwischen Australian Camp und Dhampus teilweise steil, ansonsten einfach

Dhampus Hill ist ein klassisches Ausflugsziel im Umkreis von Pokhara. Die Wanderung verläuft bereits in der Annapurna Conservation Area und bietet dementsprechend gute Himalaya-Aussichten. Erfreulicherweise erfordert die Tour aber kein Permit, der ACAP-Checkpoint liegt ein Stück weiter nördlich bei Pothana. Highlights der Wanderung sind der extrem aussichtsreiche, wenig begangene Bergrücken zwischen dem Australian Camp und Dhampus und der wunderschöne Dorfweg durch den traditionellen Ortsteil Phedi.

Wegbeschreibung

Wir starten in Kande, wo etliche Treks starten, z.B. der Annapurna Basecamp Trek. Der erste Teil der Wanderung folgt der normalen Aufstiegsroute bis zum Australian Camp – einer schönen Lodge-Siedlung mit tollem Annapurna-Blick und zahlreichen aussichtsreichen Teehäusern (Tipp für besonders guten Bergblick: Hotel Gurans). Über die Camping-Area am Sunrise Camp Resort verlassen wir dann die Mardi-Route betreten den Bergrücken, der uns nach Dhampus führt.

Der folgende Abschnitt ist das Highlight der Tour. Der felsige Naturweg ist mit roten Farbbändern markiert und führt uns zu einer Reihe von Aussichtspunkten mit perfektem Himalaya-Blick. Dennoch ist dieser Weg sehr ruhig – die geführten Gruppen nehmen die weniger aussichtsreiche Talroute etwas weiter unten. Über offene Grasflanken erreichen wir schließlich den langgezogenen Bergrücken auf dem sich das Gurung-Dorf Dhampus ausbreitet.

Wer mag, kann in Dhampus schon den Bus zurück nach Pokhara nehmen. Der letzte Teil der Wanderung ist aber nochmal sehr lohnenswert. Nach einem kurzen Spaziergang durch das Dorf zweigen wir auf den Treppenweg nach Süden ab, der uns durch die wunderschönen Terrassenkulturen von Dhampus Phedi führt. Immer begleitet von tollen Blicken zum Bergrücken von Sarangkot (Tour 2) steigen wir nach Ghattekhola ab. Hier fahren tagsüber regelmäßig Busse zurück nach Pokhara.

Bildergalerie:


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Wie schwer sind die Wanderungen?

Die hier beschriebenen Touren sind leichte – mittelschwere Wanderungen. Die Wege sind überwiegend einfach zu begehende traditionelle Dorfwege und Naturwege, die von der einheimischen Bevölkerung genutzt werden. Teilweise sind es schmale Pfade. Ausgesetzte, technisch anspruchsvolle Stellen gibt es bei den Wanderungen aber nicht.

Die Wanderungen führen zudem nicht in besonders große Höhen (zumindest für Himalaya-Verhältnisse…) und verbleiben immer unterhalb von 2.000 Metern. Du kannst sie also ohne vorige Akklimatisierung machen, evtl. sogar als Training für längere Treks wie Annapurna Circuit, Annapurna Basecamp Trek oder Mardi Himal. Insgesamt geht es bei diesen Touren hauptsächlich um ein entspanntes Erleben der Landschaft und der Region.

💡 Hinweis: In Nepal verlaufen alle Routen für Fußgänger teilweise auf sehr steilen Treppenwegen – sowohl im Auf- und Abstieg. Auch die hier vorgestellten Wanderungen weisen solche Passagen auf. Allerdings habe ich übermäßig lange, steile Abschnitte bewusst vermieden.

Wie komme ich zu den Startpunkten der Wanderungen?

Die Wanderungen befinden sich alle im direkten Umkreis von Pokhara und sind gut mit Bus oder Taxi erreichbar. Busse in die Umgebung starten am Baglung Buspark. Taxis findest du überall an der Hauptstraße von Lakeside. Zum Startpunkt der Touren 2 und 3 (Phewa-See und Naudanda) kannst du sogar zu Fuß hinlaufen.

Ich habe das meist so gemacht: Morgens zeitig losgegangen und ein Taxi zum Startpunkt genommen, damit ich den Tag über ausreichend Zeit hatte. Nachmittags habe ich dann einen Bus vom Endpunkt zurückgenommen – das hat immer gut geklappt. Der einzige Ort, wo ich etwas aufpassen musste, war Lumre, weil hier der letzte Bus nach Pokhara um 16:00 Uhr fährt.

Bekommt man unterwegs Tee, Snacks etc.?

Ja, wir sind hier ja schließlich in Nepal und das nächste Teahouse/Homestay ist nie weit weg. Auf jeder Wanderung gibt es unterwegs mindestens einen Ort, wo du was zu essen und zu trinken bekommst. Die entsprechenden Orte sind im GPS-Track markiert. Ich habe mir trotzdem immer ein Picknick aus Pokhara und 1 Liter Wasser mitgenommen.

Nützliche Tipps für Pokhara findest du in diesem umfangreichen Guide:

Wann ist die beste Jahreszeit um die Wanderungen zu machen?

Eindeutig der Herbst – im Frühjahr ist die Luft sehr diesig, vor allem ab Mitte April. Ich habe die Wanderungen von November bis Mitte Dezember gemacht und das ist auch die beste Zeit. Ab Anfang November hatte ich fast jeden Tag einen klaren Himmel, die Fernsicht auf die Berge war nahezu perfekt. Hier findest du weitere Tipps und Erfahrungswerte zur besten Reisezeit für Nepal.

Was soll ich in den Rucksack packen?

Für die Wanderungen brauchst du nicht viel. Wichtig sind gute feste Schuhe, Sonnenschutz, ggf. eine Regenjacke, eine 1-Liter-Wasserflasche und was zu Essen. Außerdem ein aufgeladenes Smartphone mit Offline-Karten der Region sowie eine kleine Powerbank und ein bisschen Kleingeld. Das war’s im Prinzip.

Anregungen und konkrete Empfehlungen für Nepal-taugliche Ausrüstung findest du in meiner detaillierten Packliste zum Nepal Trekking:

Sind die Wege markiert?

Im Unterschied zu den bekannten Trekkingrouten sind die hier beschriebenen Wanderungen überwiegend unmarkiert. Es gibt auch nur selten Wegweiser o.ä. wie man das bei einigen der Treks sieht. Die Wege sind nicht übermäßig schwierig zu erkennen, da es die „normalen“ Fußwege der Einheimischen sind. Dennoch ist es sinnvoll, eine Navigations-App mit Offline-Karte und den GPS-Tracks zu verwenden.

Mein Fazit

Viele Leute kommen zum Trekking nach Nepal, ich auch. Aber es hat auch seine Vorteile, eine Region von einem festen Standpunkt zu erkunden. Richtig gut lernt man einen Ort erst dann kennen, wenn man längere Zeit bleibt – und wenn die Umgebung dann noch so schön ist wie in Pokhara, fällt das besonders leicht.

Für mich waren diese Touren der perfekte Ausgleich zu den großen Treks. Weniger Planung, weniger Druck – dafür mehr Freiheit und Entdeckung. Und oft sogar die intensiveren Erlebnisse. Wenn du also sowieso in Pokhara bist, nutze die Zeit. Geh raus, verlasse die bekannten Spots und folge auch mal Wegen, die nicht in jedem Reiseführer stehen. Es lohnt sich!

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