Pokhara Must-Sees: Meine 25 Highlights nach 2 Monaten vor Ort

Grüne Hügel, funkelnde Seen, der Himalaya zum Greifen nahe: Pokhara zählt zweifellos zu den schönsten Reisezielen in Nepal. Ich war zwei Monate in Pokhara und zeige dir hier die 25 besten Must-Sees und Aktivitäten: Bekannte Highlights rund um den Phewa-See, spannende Ausflüge in die Umgebung und echte Geheimtipps weit abseits der typischen Routen.

In diesem Artikel:

Pokhara hat viele Namen: Stadt der Seen, Perle der Annapurnas, Trekking-Hauptstadt von Nepal. Worauf sich aber alle einigen können: Pokhara ist mit Abstand der beliebteste Ort zum Urlaubmachen in Nepal – und zwar nicht nur bei westlichen Touristen. Auch die Nepali lieben ihre berühmte Stadt am See heiß und innig.

 Das hat drei Gründe:

  • 1. 🌿 Mehr Natur: Pokhara ist deutlich grüner und naturnäher als Kathmandu.
  • 2. 🚗 Weniger Verkehr: Der Verkehr ist nicht ganz so extrem und deutlich entspannter..
  • 3. 🏨 Gute Infrastruktur: Die touristische Infrastruktur ist sehr gut ausgebaut.
Blick über Pokhara mit Himalaya-Gipfeln im Hintergrund.

Pokhara ist schon ein klassischer Touristenort, das muss man zugeben. Aber einer, der sich immer noch entspannt anfühlt, nicht zu künstlich oder zu aufdringlich. Pokhara hat immer noch ein paar Ecken und Kanten. Dazu kommt eines der spektakulärsten Bergpanoramen der Welt und für Reisende aus dem Westen ist das alles auch noch unverschämt preiswert.

Kurz gesagt: In Pokhara kann man es ziemlich gut aushalten.

Auf einen Blick

Highlights

🌄 Sarangkot: Bester Spot für den Sonnenaufgang mit spektakulärem Blick auf die Annapurna-Kette.
🪂 Paragliding in Pokhara: Einmalige Kombination aus Bergen, See und Stadt – eines der besten Fluggebiete weltweit.
🚣 Phewa Lake: Wahrzeichen der Stadt – perfekt für eine entspannte Bootsfahrt mit Bergpanorama.
🛕 World Peace Pagoda: Berühmter Aussichtspunkt mit traumhaftem Blick über Pokhara und den See.
🌊 Gupteshwor Cave + Devi’s Fall: Spannende Kombi aus Höhle und Wasserfall – oben und unter der Erde erlebbar.

Geheimtipps

🍃 Teegärten von Lwang: Malerische grüne Hänge mit Traumblick auf Machapuchare – ruhig und kaum besucht.
🏕️ Tara Hill Top: Fantastischer Campingplatz auf einem 3.000 Meter hohen Berg – perfekt für eine Nacht im Zelt.
🎖️ Gurkha Memorial Museum: Spannende Einblicke in die Geschichte der legendären Gurkha-Soldaten.

Ich war während meinem letzten Nepal-Aufenthalt über zwei Monate in und um Pokhara und ich habe die Zeit hier voll genossen. Jedes Mal, wenn ich von einem meiner zahlreichen Treks in der Annapurna-Region zurückgekehrt bin, hatte ich ein breites Grinsen im Gesicht – die Stadt versprüht einfach einen guten Vibe. Daher habe ich auch viel Zeit damit verbracht, die Umgebung zu erkunden.


Tagesausflüge in den umliegenden Hügeln, Wanderungen, Biketouren, Paragliding, Kanu fahren – in Pokhara gibt es eigentlich nichts, was man nicht machen kann. Da ich sehr lange in der Gegend war, habe ich viele Orte kennengelernt, die nur vergleichsweise wenige Leute besuchen. Häufig waren das sogar die viel Schöneren!

TL;DR: Wenn du vor oder nach dem Trek Zeit hast, bleib auf jeden Fall ein paar Tage in Pokhara – du wirst es nicht bereuen!

Was man alles in Pokhara erleben kann, schauen wir uns jetzt im Detail an – auf der Karte findest du alle 25 Highlights im Überblick.

Die Top 5-Highlights in Pokhara

Wenn du nur wenig Zeit in Pokhara hast: Die folgenden 5 Highlights solltest du auf keinen Fall verpassen. Mit etwas Planung (und frühem Aufstehen) packst du das sogar in 1-2 Tagen.

1. Bestes Bergpanorama: Sonnenaufgang in Sarangkot

Sarangkot auf 1.530 Metern Höhe ist der höchste Hügel im direkten Umkreis von Pokhara und der beste Spot in der Stadt, um den Sonnenaufgang zu sehen. Von der Aussichtsplattform hast du einen perfekten Panorama-Blick über das gesamte Annapurna-Massiv, die aufgehende Sonne trifft die Berge genau im richtigen Winkel. Der Moment, wenn die ersten Strahlen der Morgensonne die schneeweißen Gipfel in goldene Farben tauchen – unbeschreiblich schön. 


Am schnellsten auf den Gipfel kommst du mit der modernen Annapurna Seilbahn, die sich oberhalb von Lakeside befindet. Die Fahrt dauert rund 10 Minuten, früheste Abfahrt ca. 45 Minuten vor Sonnenaufgang. Es bleibt also ausreichend Zeit. Alternativ kann man sich auch mit dem Taxi hochfahren lassen oder nach Sarangkot wandern (eher wenig Aussichten und sehr steil durch Wald). Ich fand die Seilbahnfahrt besser. Rund um die Aussichtsplattform gibt es zudem mehrere Restaurants.

2. Action-Highlight: Paragliding in Pokhara

Paragliding zählt zu den beliebsten Activties in Pokhara und der Grund ist auch klar – die Stadt ist weltweit einer der besten Orte dafür. Während dem Flug hast du gleichzeitig Berge, Seen und die Stadt unter dir und das alles vor dem einmaligen Panorama des Himalaya. Das eine extrem starke Kombi, die es in dieser Form kaum ein zweites Mal gibt.


Die Preise sind erfreulich niedrig (ca. 70 Euro für 30 Minuten), die Sicherheitsvorkehrungen auf europäischem Niveau. Und auch wenn Paragliding zunächst nach Adrenalin und Action klingt – der Flug selbst ist ein eher friedliches Erlebnis: man schwebt ganz ruhig über den Dingen und genießt dabei eines der schönsten Bergpanoramen der Welt. Auf keinen Fall verpassen!

3. Zum Entspannen: Boot fahren auf dem Phewa Lake

Der von grünen bewaldeten Hügeln umgebene Phewa-See ist der zweitgrößte See Nepals und das Wahrzeichen von Pokhara. Allein schon deshalb muss man mal eine Bootsfahrt gemacht haben. Es ist aber auch sonst ein schönes Erlebnis: Der See hat eine überschaubare Größe, gefährliche Wellen gibt es nicht, die Blicke auf die Stadt und die umliegenden Berge sind fantastisch.


Je nach Wunsch kannst du dir entweder selbst ein Boot mieten oder dich fahren lassen. Boote findest du überall entlang des Ufers von Lakeside. Die Preise sind recht vernünftig: ca. 800 NPR (knapp 5 Euro) für eine Stunde Leihboot, für einen ganzen Tag um die 1.700 NPR. Neben klassischen Kajaks und Kanus kannst du dir auch SUPs leihen.

4. Top-Aussichtspunkt: World Peace Pagoda

Der vielleicht bekannteste Aussichtspunkt in Pokhara ist die berühmte World Peace Pagoda (Shanti Stupa). Die funkelnd weiße Stupa thront auf einem Hügel rund 300 Meter direkt über dem Phewa-See und bietet bei klarem Himmel tolle Ausblicke auf das Pokhara-Tal, die Stadt und natürlich die Annapurna-Berge am Horizont. Besonders der Sonnenuntergang von hier oben ist extrem sehenswert.


Um von Pokhara zur Shanti Stupa zu kommen, gibt es mehrere Optionen. Am schnellsten ist ein Taxi Richtung Chorepatan (ca. 1.000 NPR, 20–30 Minuten). Die Straße reicht bis fast ganz nach oben. Alternativ kannst du dich von Lakeside mit einem Boot zur Anlegestelle unterhalb der Stupa schippern lassen (einfach sagen: „World Peace Pagoda) und dann in ca. 45 Minuten auf einem steilen Treppenweg den Berg hochlaufen.

5. Kultur & Natur: Gupteshwor Mahadev Cave + Devi`s Fall

Die Gupteshwor Mahadev Cave ist die größte Kalksteinhöhle in Pokhara und mit rund 2.950 Metern sogar die längste Höhle Nepals. Über eine lange Wendeltreppe gelangst du hinab zu einem Shiva-Schrein mit einem natürlich geformten Lingam. Die Höhle besteht aus zwei Abschnitten: Im hinteren Teil öffnet sie sich zu einer Schlucht, in die das Wasser des nahegelegenen Devi’s Fall eintritt – dieser Bereich ist während der Regenzeit allerdings oft gesperrt.


Devi’s Fall ist der bekannteste Wasserfall in Pokhara und insofern ungewöhnlich,weil das Wasser nicht frei hinabstürzt, sondern in einer engen Schlucht verschwindet und unterirdisch weiterfließt. Der Name geht auf einen Unfall in den 1960er-Jahren zurück, bei dem eine Schweizer Touristin abstürzte. Heute ist aber alles gesichert, zusätzlich gibt es eine Aussichtsplattform, einen kleinen Garten und einige Tempel. Beide Orte liegen nur wenige hundert Meter auseinander – du kannst sie also perfekt miteinander kombinieren.

Soviel zu den Top-Highlights. Wenn du mehr Zeit in Pokhara verbringen willst, findest du im Folgenden 20 weitere spannende Sehenswürdigkeiten, Geheimtipps und Ausflüge rund um Pokhara.

Lakeside: Das Herz von Pokhara

Lakeside ist das zentrale Touristenviertel von Pokhara – hier startet fast jeder Trip und hier befinden sich die meisten Hotels, Cafès, Restaurants und Läden. Wie der Name andeutet, liegt Lakeside direkt am Ufer des Phewa-Sees. Einen schönen ersten Eindruck von Lakeside kannst du dir bei einem Spaziergang über die See-Promenade verschaffen, die parallel zur Hauptstraße des Viertels verläuft.

Lakeside Promenade Blick über den Phewa-See aus einem Restaurant.

Die Promenade startet an der Phewa Taal Boating Association (etwa auf Höhe von Street 13) und verläuft dann knapp 2 Kilometer immer am See entlang. Unterwegs kommst du an unzähligen Cafés und Restaurants vorbei – viele davon mit tollem Ausblick auf den See (Tipp: Coffee Break). Wenn du mit dem Spaziergang fertig bist, nimmst du einfach eine der Nebenstraßen und bist in zwei Minuten wieder im Zentrum von Lakeside.

Noch kurz zur Orientierung: Lakeside besteht grob gesagt aus zwei Teilen – Nord und Süd. Durch das gesamte Viertel führt die große Hauptstraße Baidam Road parallel zum See. Sämtliche Straßen, die davon abzweigen, haben einfach eine Nummer.

Das Zentrum liegt ungefähr bei Street 17, der mit bunten Regenschirmen verzierten „Umbrella Road“, alles davon nördlich ist Lakeside Nord. Im nördlichen Teil ist mehr los, es gibt mehr Geschäfte und mehr Restaurants, dafür ist es etwas lauter. Der südliche Teil, der sich bis Damside zieht, ist deutlich ruhiger. Mir hat Lakeside Nord aber besser gefallen.

Tanzende Nepali Frauen unter Regenschirmen im Zentrum von Lakeside.

Tempel & spirituelle Orte

Pokhara hat nicht ganz so viele Tempel wie das Kathmandu-Tal. Aber es gibt dennoch eine ganze Reihe von interessanten religiösen Bauten. Besonders sehenswert fand ich die folgenden:

Tal Barahi Mandir

Der Tal Barahi Mandir ist der bekannteste Tempel in Pokhara und das liegt vor allem an seiner schönen Lage mitten auf einer kleinen Insel im Phewa-See. Gewidmet ist er der Göttin Barahi, einer der sieben hinduistischen Muttergottheiten – für die Nepali-Touristen ist der Besuch des Tal Barahi Mandir daher fast schon Pflichtprogramm in Pokhara. Viele kommen auch hierher, um die großen Karpfen zu füttern, die sich um das Inselchen tummeln.


Das Gelände um den Pagoden-Schrein ist recht klein, aber da man nur mit dem Boot rüberkommt, ist allein schon die Anfahrt in den wackeligen Einbaum-Kanus ein Erlebnis für sich. Tickets werden direkt am Ufer gegenüber verkauft (100 NPR), die Fahrt dauert nur 5 Minuten. Tipp: Am besten früh morgens kommen, dann ist es am ruhigsten. Später am Tag wird es deutlich voller.

Lakeside Aarti

Ein echtes Kultur-Highlight in Pokhara: Jeden Abend gegen 17:30 Uhr wird auf den Ghats gegenüber des Tal Barahi Mandir das Lakeside Aarti abgehalten – eine farbenfrohe hinduistische Zeremonie (Puja) zu Ehren der Götter, bei der drei Priester zu rituellen Gesängen eine Art Feuertanz mit flammenden Fackeln zelebrieren.

Religiöse Zeremonie mit Feuertanz am Ufer des Phewa-Sees in Pokhara.

Der Eintritt zu dem Spektakel ist komplett kostenlos. Ich habe es nur zufällig auf dem Rückweg mit dem Boot von der World Peace Pagoda entdeckt, aber natürlich war ich sofort gebannt. Wie alle religiösen Zeremonien im Hinduismus hat das Ganze etwas leicht Psychedelisches. Besonders gut gefallen hat mir das Ende, als die versammelte Menge anfing, wild rumzutanzen. Auf jeden Fall ein Erlebnis – nicht verpassen!

Pumdikot Shiva Statue

Etwa einen Kilometer westlich der World Peace Pagoda wartet eine weitere interessante Attraktion: Die rund 15 Meter hohe Shiva-Statute oberhalb des Örtchens Pumdikot. Die weithin sichtbare Statue ist vor allem bei indischen und Nepali-Touristen extrem beliebt. Dementsprechend voll ist es hier meistens – es gibt sogar einen kleinen Freizeitpark mit Ballonfahrten und Panoramaschaukeln.

Shiva Statue in Pumdikot mit blauem Himmel und weißen Himalaya-Bergen im Hintergrund.

Die Statue ist am besten mit lokalem Bus nach Pumdikot oder mit dem Taxi erreichbar (ca. 1.200 NPR), auch hier führt die Straße bis fast nach ganz oben. Du kannst den Besuch gut mit der World Peace Pagoda verbinden: Zuerst bis Pumdikot fahren lassen, dann auf einem schönen Weg zur World Peace Pagoda wandern und zuletzt mit dem Boot über den Phewa-See nach Lakeside zurückfahren lassen.

Matepani Gumba

Die Matepani Gumba ist das größte buddhistische Kloster in Pokhara und liegt auf einem grünen bewaldeten Hügel östlich des Stadtzentrums. Mit seinen goldenen Dächern, den flatternden Gebetsfahnen und der bunten Außenfassade ist das ein schöner ruhiger Ort, um der Hektik von Lakeside zu entfliehen – bei meinem Besuch war außer mir überhaupt niemand da.

Das Kloster ist von der Gompa Road in einem ca. 10-minütigen Fußmarsch erreichbar. Als ich da war, wurde im Außenbereich gerade etwas gebaut und das Gelände machte einen leicht vernachlässigten Eindruck. In Zukunft dürfte sich das aber hoffentlich wieder bessern. Mir hat der kurze Ausflug auf jeden Fall gefallen, diese buddhistischen Orte haben immer eine besondere Atmosphäre.                      

Shree Bindhyabasini Tempel

Das ist der älteste Hindu-Tempel in Pokhara, gewidmet ist er Bindhyabasini, der Schutzpatronin der Stadt. Auf dem Gelände befinden sich daneben aber auch kleinere Schreine der üblichen Hindu-Götter Shiva, Hanuman, Ganesh und Co. Touristen kommen kaum hierher, daher ist das ein schöner Ort, wenn du einen der authentischeren Spots in Pokhara sehen willst.


Vom Tempelgelände hast du einen sehr schönen Blick über die Stadt und die fernen Berge am Horizont. Direkt unterhalb befindet sich zudem ein gepflegter kleiner Park. Wenn du danach noch Zeit hast, kannst du über die Bhimsen Marg von hier aus in ca. 10 Minuten zum Bhimsen Tempel und nach Old Pokhara Bazaar spazieren – das ist das traditionelle Zentrum von Pokhara.

Natur & besondere Orte

Ein bekanntes Merkmal von Pokhara sind die zahlreichen Kalksteinhöhlen, die durch Regen und die Flüsse gebildet wurden, die im Annapurna-Massiv entspringen. Interessant sind die folgenden Orte:

Seti Gorge          

Der Seti Gandaki hat seinen Ursprung in den Gletscherfeldern von Annapurna II und schlängelt sich dann in einer großen Schlucht durch das malerische Hügelland Richtung Süden. Dabei durchquert der Fluss sogar Pokhara. Besonders beeindruckend sieht das in der Seti Gorge aus – einer schmalen, sehr steilen, rund 70 Meter tiefen Felsklamm mitten im Stadtgebiet.


Über die Schlucht führt eine schmale Brücke, von der man einen schwindelerregenden Blick in die Tiefe erhascht. Teilweise wird das Wasser auch mit einer Art Aquädukt umgeleitet. Das ganze Areal ist nicht besonders groß, die Schlucht mit dem reißenden Wildbach ist trotzdem beeindruckend. Eintritt: 60 NPR, dafür wird man noch gratis mit einem Tika gesegnet (roter Punkt auf der Stirn). Ein guter Abstecher, wenn du im Ghurka Memorial Museum (s.u.) warst – die Schlucht liegt nur ein paar Minuten die Straße runter.

Spaziergang im Rani Ban Forest

Direkt gegenüber von Lakeside am Südufer des Phewa-Sees befindet sich mit dem Rani Ban Forest ein toller Ort zum Spazieren. Durch den Wald verläuft ein gut angelegter Wanderweg, der immer am Ufer des Sees entlangführt und schöne Blicke auf Lakeside vom anderen Ufer bietet. Die Atmosphäre ist sehr friedlich. Andere Leute habe ich hier nicht getroffen, nur ein paar Affen, die in den Sal-Bäumen herumturnten.


Der Eingang zum Wald liegt in Damside in dem kleinen World Peace Biodiversity Garden. Von hier führt der Weg bis zu der Bucht, an der auch die Boote für die Besucher der World Peace Pagoda anlegen. Du kannst beide Orte also gut miteinander verbinden. Hinter der Bucht führt der Weg sogar noch weiter – wenn du genug Zeit hast, kannst du das komplette Südufer des Sees entlangwandern und später von Pame einen Bus zurück nach Lakeside nehmen.

Bat Cave

Etwas nördlich des Stadtzentrums befindet sich eine weitere spannende Höhle: Die Bat Cave. Diese Höhle ist etwas kleiner als die Gupteshwor Mahadev Cave, wartet aber mit einer ganz besonderen Attraktion auf: In der Hauptkammer klammern sich hunderte von Fledermäusen an die Decke. Die Bat Cave ist etwas abenteuerlicher, da die Tunnel stockfinster sind und der Boden rutschig und ziemlich uneben ist.


Beim Eintritt bekommt man eine Taschenlampe gestellt, die ist auch nötig. Der Ausgang erfolgt dann über eine steile, sehr glitschige Felsspalte, eine Art Mini-Klettersteig. Die Nepali-Touristen kraxeln da natürlich mit ihren Gummi-Schlappen hoch – allein für diesen Anblick lohnt sich der Besuch. Fast direkt daneben befindet sich mit der Mahendra Cave eine weitere Höhle, die Bat Cave fand ich aber interessanter.

Aktivitäten

Pokhara ist das Zentrum für Adventure-Aktivitäten in Nepal – aber man kann es auch etwas entspannter angehen. Hier ein paar Empfehlungen:

Mountainbiking im Harpan River Valley

Pokhara ist nur ein Paradies für Paraglider, sondern auch für Mountainbiker. Die zahllosen Hügel rund um die Stadt bieten sich ideal dazu an – allerdings sind viele Strecken sehr steil und sehr anstrengend. Wenn du trotzdem eine Fahrradtour machen willst, kann ich die eher entspannte Fahrt durch das Harpan River Valley westlich von Pokhara empfehlen.


Die Fahrt startet direkt in Lakeside und führt durch eine von Reisfeldern geprägte Landschaft über Pame bis nach Ghatichhina. Ab hier wird es steiler – wenn du Energie hast, kannst du bis zu einem natürlichen Swimmingpool oberhalb fahren, der bei Nepali sehr beliebt ist. In Ghatichhina kannst du den Fluss auf der Hängebrücke überqueren und einen Teil der Strecke auf der anderen Flussseite zurückfahren. Mit Stopps ca. 4 Stunden – eine Super-Halbtagestour! 

Filmabend im Movie Garden

Ein echter Klassiker bei Backpackern: Das Freiluftkino im gemütlichen Movie Garden. Das kleine Open-Air-Kino liegt etwas oberhalb der Hauptstraße im nördlichen Lakeside und zeigt jeden Abend andere englischsprachige Filme. Das jeweils aktuelle Programm findest du auf Instagram.

Movie Garden Filmabend Blick auf die Kinoleinwand.

Los geht’s meist um 19:00 Uhr. Mein Tipp wäre aber: Komm am besten schon eine Stunde früher, um einen guten Platz zu erhalten. Der Movie Garden ist extrem beliebt und entsprechend gut besucht. Der Eingang ist an der Hauptstraße von Lakeside ausgeschildert, aber etwas versteckt – nach dem Lake Vision Guesthouse geht es links die Stufen hoch. Die Pizza in dem Laden ist übrigens auch sehr gut!

Pokhara Zipline

Und noch eine spannende Aktivität für Action-Fans: Die Pokhara Zipline überwindet auf einer Länge von fast 1.900 Metern einen Höhenunterschied von über 600 Metern. Damit ist sie eine der längsten und steilsten Ziplines der Welt. Die Strecke führt von Sarangkot hinab ins Seti-Tal – fast die ganze Fahrt hat man einen perfekten Blick auf die Annapurna-Gipfel.

Blick von der Pokhara Zipline über das Seti Tal mit Bergen am Horizont.

Mit Geschwindigkeiten von über 100 km/h ist das Ganze schon etwas actionreicher als Paragliding. Leider hatte ich selbst keine Zeit mehr dafür, auch wenn ich es gerne mal ausprobiert hätte. Aber es steht definitiv auf meiner Liste, wenn ich wieder mal in Pokhara bin. Den Preis (8.800 NPR, ca. 50 Euro), finde ich persönlich okay – die Megazipline im Harz ist auch nicht viel günstiger und bietet kein solches Panorama.

Museen

Auch wenn Pokhara nicht unbedingt als Kultur-Metropole gilt, gibt es doch überraschend viele Museen. Hier sind drei, die ich besonders interessant fand:

International Mountain Museum

Das International Mountain Museum Pokhara mag einen etwas pompösen Namen haben. Die Ausstellungen im Inneren sind aber definitiv sehenswert, vor allem wenn du dich für Bergsteigen, 8.000er, und die Kultur der Bergvölker interessierst. Neben Original-Ausrüstung von legendären Expeditionen wird hier mit vielen schönen Fotos das Leben und die Herausforderungen im Himalaya dargestellt.


Mein persönliches Highlight: Die Vergleichs-Fotos der Himalaya-Bewohner und traditioneller Bauern aus den Tirol und anderen bekannten Alpenregionen. Man sieht da sehr gut, dass vor kaum hundert Jahren in vielen Alpentälern nicht groß anders gelebt wurde, als heute im Himalaya. Für mich ein echter Aha-Moment – und mal wieder der Beweis, dass wir uns bei allen Unterschieden am Ende doch viel mehr ähneln, als wir das vielleicht manchmal glauben.

Gurkha Memorial Museum

In die Geschichte der legendären nepalesischen Ghurka-Krieger entführt uns das schön aufgemachte Ghurka Memorial Museum. Die Ghurka gelten als die furchtlosesten Soldaten der Welt und dienen seit über 200 Jahren in der britischen und indischen Armee. Pokhara und die umliegenden Ghurung-Dörfer zählen in Nepal zu den wichtigsten Rekrutierungsregionen, dementsprechend eng ist die Verbindung der Stadt zu den Ghurka.


Das Museum hat drei Stockwerke und ist sehr umfangreich. Du bekommst einen guten Einblick in Geschichte und die zahlreichen Einsätze der Ghurka, u.a. auch bei entscheidenden Schlachten im zweiten Weltkrieg und modernen NATO-Friedensmissionen. Ich fand das sehr spannend, obwohl ich sonst kein großes Interesse an Militärgeschichte habe. Aber da waren viele interessante Geschichten und Anekdoten dabei, von denen man in Europa einfach nichts mitbekommt.

Gandaki Province Museum

Das Province Museum ist ein kleines aber feines Museum nördlich von Lakeside. In den vier Dauerausstellungen werden traditionelle Kleidung, Werkzeuge und Kunsthandwerk der rund um Pokhara ansässigen Gurung und Magar-Gemeinschaften gezeigt. Besonders gut gefallen haben mir die Dioramen in denen Alltagsszenen nachgestellt werden, z.B. die traditionelle Honigernte.


Das Museum ist nicht besonders groß, in einer guten Stunde ist man durch. Dafür kostet der Eintritt auch nur 100 NPR, das Museum wirkt interessanterweise fast etwas moderner als das Mountain Museum. Sehr schön ist z.B. der Außenbereich mit Garten. Insgesamt ein lohnender Ausflug mit schönen Einblicken in die Kultur der Region!

Ausflüge rund um Pokhara

Das vielleicht größte Highlight von Pokhara ist die wunderschöne Umgebung, die sich perfekt für Tagesausflüge anbietet – Himalaya-Panorama fast immer inklusive. Besonders lohnenswert fand ich die folgenden Orte:

Dhampus Hill

Dhampus Hill ist ein einfacher, aber schöner Ausflug von Pokhara – perfekt, wenn du Himalaya-Feeling willst, aber keine Lust auf einen großen Trek hast. Das kleine Bergdorf auf knapp 1.600 Metern Höhe liegt bereits in der Annapurna Conservation Area und bietet bei klarem Wetter hervorragende Ausblicke auf die gesamte Annapurna-Kette.

Ein Permit ist für Dhampus erfreulicherweise nicht erforderlich. Der klassische Weg startet in Phedi, am Baglung Highway (ca. 30 – 40 Minuten von Pokhara). Von hier läuft man dann in einer guten Stunde bis ins eigentliche Dorf. Dort gibt es Lodges, Cafés und auch einen Aussichtsturm. Wenn du den Sonnenaufgang sehen willst, kannst du natürlich auch in Dhampus übernachten.

Teegärten von Lwang

Das Dörfchen Lwang im unteren Mardi-Tal ist in Pokhara berühmt für seinen Tee – und für die wunderschönen grünen Teegärten vor dem Panorama des Fischschwanz-Berges Machapuchare. Lwang ist einer der besten Orte, um mit wenig Aufwand die Südflanke des Berges zu bewundern. Es gibt etliche Homestays zum Übernachten. Aufgrund der einfachen Erreichbarkeit bietet sich Lwang aber auch als Tagesausflug an – die Anfahrt von Pokhara dauert mit dem Taxi nur knapp 30 Minuten.

Um nach Lwang zu kommen, fährst du am besten nach Khoramuk. Von hier führt ein schön angelegter Fußweg in ca. 45 Minuten zum Dorf. Anschließend sind es dann nochmal 20 Minuten über Treppen zu den eigentlichen Teegärten. Wenn du mehr Zeit hast, kannst du von Lwang auch nach Lumre wandern und dort den Bus zurücknehmen. Lwang bietet sich zudem als alternativer Startpunkt des Mardi Himal Trek an – die Trekkingroute beginnt in den Teegärten.

Panchase Hill

Panchase Hill ist mit 2.517 Metern der höchste Hügel im Pokhara-Tal – die Bergaussichten von diesem Logenplatz sind entsprechend gut. Selbst den 8.000er Dhaulagiri kann man von hier oben in voller Pracht bewundern, dennoch ist Panchase im Vergleich zum bekannten Poon Hill bei westlichen Touristen so gut wie unbekannt. Das macht ihn zum idealen Ausflugsziel für alle, die keine Lust auf Menschenmassen haben.


Der Gipfel ist am besten von dem nahegelegen Dorf Bhadaure erreichbar (ca. 1 Stunde von Pokhara) – von hier ca. 3-4 Stunden recht steiler Aufstieg. Panchase ist als Tagesausflug machbar, besser ist aber eine Übernachtung. Entweder in Bhaudare oder in dem wunderschön abgeschiedenen Örtchen Panchase Bhanjyang am Fuß des Berges (Empfehlung: Panchase Paradise Camp). Panchase Hill ist Teil des sehr empfehlenswerten Panchase Panorama Trek – das ist der beste Kurz-Trek im Pokhara-Tal.

Sikles Village

Sikles ist eines der größten und schönsten Gurung-Dörfer der Annapurna-Region. In seiner terrassenförmigen Anlage erinnert es an das deutlich bekanntere Ghandruk, aber Sikles ist noch viel traditioneller und komplett ohne westliche Touristen. Bei Nepali ist Sikles hingegen recht bekannt – viele kommen hierher, um die fantastischen Aussichten auf Lamjung Himal und Annapurna II zu genießen und ins echte „village life“ einzutauchen.

Die Anfahrt von Pokhara dauert etwa 3 Stunden mit dem Taxi, mit dem Bus etwas länger. Ein Tagesausflug ist also möglich. In Sikles gibt es inzwischen aber auch recht viele Homestays zum Übernachten und das lohnt sich auch (Empfehlung: The Highlanders‘ Inn, vorher reservieren in der Hauptsaison dringend angeraten). Der Sikles Trek führt von hier in 1 Tag weiter bis zum türkis schimmernden Kapuche Lake, dem niedrigsten und einem der schönsten Gletscherseen Nepals.

Camping am Tara Hill Top

Tara Hill auf knapp 3.000 Meter ist einer der besten Aussichtsberge rund um Pokhara und die Definition eines Geheimtipps. Die Himalaya-Aussichten sind unfassbar gut und du kannst sogar im Zelt übernachten. Es gibt dort oben einen kleinen Campingplatz, in dem man Zelte und Schlafsäcke mieten kann. Stell dir das ganze ungefähr wie Poon Hill vor – nur mit 100mal besseren Aussichten, null Menschenmassen und beim Sonnenaufgang musst du nicht mal aus dem Schlafsack raus!


Um nach Tara Hill zu kommen fährst du entweder mit Bus/Taxi nach Bhurjung Khola und läufst dann in ca. 1 Stunde auf der Piste nach Ghale Kharka. Hier beginnt der eigentliche Aufstieg nach Tara Hill Top (ca. 5 Stunden, teilweise steil). Zur Reservierung der Zelte vorher im 3 Sisters Homestay Bescheid geben (+97 7981 610 6609, WhatsApp), die Besitzer sind die gleichen. Tara Hill ist auch eine Etappe auf dem sehr lohnenden Sikles Trek.

Alle Details zu den im Artikel erwähnten Treks und Wanderungen folgen demnächst in separaten Blogbeiträgen.

Blick auf das New Peace Guesthouse in Pokhara.

Übernachten in Pokhara

Wie eingangs erwähnt, ist Lakeside das touristische Zentrum Pokharas. Hier befinden sich die meisten Hotels, Hostels und Unterkünfte und das ist der beste Ort zum Übernachten. Es ist am schönsten (direkt am See) außerdem hast du alle Läden, Restaurants etc. direkt vor der Haustür.

Anreise und Fortbewegung in Pokhara

Die Anreise nach Pokhara ist unkompliziert, die Stadt ist mit dem Phritvi Highway (National Highway 03) gut an Kathmandu angebunden und das ist auch die beste Straße in ganz Nepal. Am unkompliziertesten ist die Anreise mit dem Tourist Bus.

Auf eigene Faust funktioniert so:

  • 🔎 Verbindung Kathmandu – Pokhara über Bussewa online suchen (für die Online-Buchung ist eine Kreditkarte erforderlich.
  • 🚍 Bus auswählen, am besten „Luxury“ bzw. Sofa Bus“ nehmen (etwas teurer, aber das macht die Fahrt deutlich angenehmer).
  • ⏰ Die Busse in Kathmandu fahren täglich gegen 7:00 Uhr morgens in Sorhakhutte los (5 – 10 Minuten zu Fuß von Thamel).

Die Fahrt dauert ungefähr 8-10 Stunden je nach Straßenlage und Staus. Am kritischsten ist das Stück am Chandragiri-Pass, über den man das Kathmandu-Tal verlässt. Hier gibt es regelmäßig Staus, ich habe hier schon drei Stunden gestanden, ohne dass es weiterging. Während oder kurz nach der Regenzeit ist die ganze Straße zudem stark von Erdrutschen und Schlammlawinen betroffen.

Straße auf dem Weg nach Pokhara.

Fortbewegung in Pokhara

Lakeside kannst du perfekt zu Fuß erkunden, da es klein genug ist. Für den Rest bin ich meistens mit dem Taxi gefahren. Die Preise liegen für Fahrten im Stadtgebiet meist bei 500 – 800 NPR, je nachdem, wo du genau hinwillst – es ist also viel preiswerter als in Europa. Moto-Taxis sind sogar noch billiger (bitte nur mit Helm fahren).

Um mit Bus in Pokhara rumzukommen gibt es zwei zentrale Busbahnhöfe:

Der Tourist Bus Park ist die Anlaufstelle für längere Strecken und Verbindungen zwischen den großen Städten. Von hier fahren z.B. die schon erwähnten „Tourist Busse“ nach Kathmandu, in den Chitwan-Nationalpark oder Lumbini. Die Busse sind komfortabler, haben feste Abfahrtszeiten und die Tickets kannst du einfach online oder über eine der Agenturen in Lakeside buchen. Wenn du mit dem Bus von oder nach Pokhara reist, wirst du mit ziemlicher Sicherheit hier ankommen.

Der Baglung Bus Park ist dagegen der zentrale Knotenpunkt für lokale Busse in die Umgebung. Von hier starten die Verbindungen in die umliegenden Dörfer und Hügel – zum Beispiel Richtung Phedi (Startpunkt für Dhampus), Nayapul oder andere Trekking-Zugänge. Fahrpläne gibt es kaum bzw. das System ist so chaotisch, dass man als Ausländer niemals durchblicken wird. Einfach hingehen und warten bis der Bus voll ist. Länger als 30 Minuten habe ich nie gewartet, die Preise sind vernachlässigbar.

Bus im Baglung Bus Park in Pokhara.

Fortbewegung in der Umgebung von Pokhara

Wenn ich zu bestimmten Ausflugszielen im Umland von Pokhara gefahren bin (Lwang, Dhampus etc.), habe ich es meistens so gemacht:

  • 🚕 Morgens früh gestartet und ein Taxi für die Anfahrt genommen (1.500 – 2000 NPR).
  • 🚌 Am Nachmittag vor Ort einen Bus zurückgenommen.

Auch in den kleinen Ortschaften fahren in der Regel bis mindestens Sonnenuntergang Busse, es ist also kein größeres Problem, aus dem Umland wieder nach Pokhara zurückzukommen.

Der Vollständigkeit halber sei hier noch angemerkt, dass es einen Inlands-Flughafen in Pokhara gibt. Die Flugzeit von Kathmandu beträgt rund 30 Minuten. Ich habe den Flughafen allerdings selbst noch nie genutzt, auch weil es in der Vergangenheit immer mal wieder Unglücke gab.

Tisch mit Burger und Pommes im Silk Road Restaurant in Lakeside.

Kulinarische Highlights: Wo du in Pokhara gut essen kannst

Pokhara ist die Touristen-Metropole Nepals, dementsprechend gibt es viele gute Restaurants. In Lakeside bekommst du so gut wie alles: Nepalesisch, Thailändisch, Italienisch, Indisch, Veggie, Steaks – was dein Herz auch begehrt, du wirst es finden.

Ein paar Tipps für gute Restaurants/Bars, die ich empfehlen kann:

  • 🍛 Silk Road Restaurant and Bar: Mein Lieblingsrestaurant, hier war ich am meisten. Preiswert, schöner Garten zum Draußen sitzen, gutes Esses, freundliche Bedienung. Was will man mehr?
  • 🥗 Flying Spirit Organic Kitchen: Super Restaurant vor allem für Veggies, die Zutaten stammen alle aus dem eigenen Garten.
  • 🇮🇹 Caffe Concerto: Wenn dir mal nach Italienisch steht – sehr stilvoll, gute Pizza und schöne Lage an der Uferpromenade.
  • Coffee Break: Mein Lieblingsrestaurant zum Frühstücken – etwas teurer, aber gute Auswahl und einmalige Aussicht auf den See, wenn man im Garten sitzt.
  • 🍹 Laker’s Tiki Bar: Tolle Atmosphäre mit starkem Reggae/Hippie-Vibe, teilweise auch Live-Musik. Das Essen ist aber nur mittelmäßig, eher zum Abhängen und Trinken.
  • 🇫🇷 French Creperie: Klein, aber gemütlich und wirklich gute Crêpes.
  • 🥐 Wheat to Sweet Bakery: Winzige Bäckerei, aber mit sensationell guten Backwaren. Perfekt, um sich vorher Proviant für Tagesausflüge zu holen!
Schaufenster eines Trekkingshops an der Hauptstraße von Pokhara.

Nützliche Läden in Lakeside

Lakeside ist stark auf Tourismus ausgelegt. Dementsprechend findest du neben den üblichen Trekking-Shops gefühlt tausend Ramschläden mit Klangschalen, Thankra-Gemälden und überteuerten Pashmina-Schals. Souvenirs würde ich eher in Kathmandu kaufen, da ist die Auswahl besser.

Nützlich in Lakeside fand ich diese Läden:

  • 📱 Best Buy Pokhara: Zubehör für Mobiltelefone, Ladekabel, Powerbanks. SIM-Karten bekommst du hier auch und die Mitarbeiter helfen dir auch beim Einrichten.
  • 🛒 Khetbari Supermarket: gut sortierter Traveller-Supermarkt, in dem du auch westliches Essen und Proviant/Snacks für Treks bekommst.
  • 💊 Lake Pharmacy: Beste Apotheke in Lakeside. Egal ob für Wehwechen, Kontaktlinsenflüssigkeit, Diamox gegen Höhenkrankheit bei Treks – hier bekommst du es.
  • 🎒 Sunrise Trekking Equipment: Guter preiswerter Shop für Trekkingausrüstung. Ich habe mir hier z.B. Spikes und einen Osprey-Rucksack besorgt. Die Markenware ist natürlich fake, aber für ein paar Treks reicht es zur Not aus. Verleih ist auch möglich.
  • 🚵‍♂️ Nepal MTB Adventures: Fahrradtourenveranstalter, aber man kann hier auch Mountainbikes ausleihen. Es gibt preiswertere Läden in Pokhara, aber die Qualität ist hier am besten. Die Mitarbeiter geben auch Tipps für Touren.
  • 🗺️ Books Mandala: Die beste Buchhandlung in Lake Side – sehr gut sortiert, mit einer riesigen Auswahl an englischsprachigen Büchern, auch relativ viel über den Himalaya. Karten für sämtliche Treks bekommst du hier natürlich auch.

Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, findest du in meiner Packliste für Nepal eine komplette Übersicht mit bewährter Ausrüstung – inklusive konkreter Empfehlungen für Trekking, Technik und Reisealltag.

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Geld, Banken & Bezahlen in Pokhara

In Pokhara kannst du vieles inzwischen mit Karte bezahlen – vor allem in Restaurants, Cafés und in den Hotels rund um Lakeside. Nimm trotzdem immer ausreichend Bargeld mit. Gerade in kleineren Läden, für lokale Busse, Taxis oder Eintrittsgelder wird fast immer in bar bezahlt.

Bankautomaten in einer Reihe in Pokhara.

Geldautomaten findest du in Lakeside problemlos entlang der zentralen Lakeside/Baidam Road. Die meisten Automaten akzeptieren internationale Kreditkarten, allerdings fallen fast immer Gebühren an (meist um die 500 NPR pro Abhebung). Zusätzlich können Gebühren deiner eigenen Bank dazukommen.

Mein Tipp: Hebe größere Beträge lieber auf einmal ab, um Gebühren zu sparen. Ich nutze auf Reisen die kostenlose VISA-Reisekreditkarte AWA7*, mit der ich weltweit ohne zusätzliche Gebühren Geld abheben kann. Gerade in Ländern wie Nepal spart man damit schnell einiges an Geld.

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  • keine Gebühren für Abheben im Ausland

Beste Reisezeit für Pokhara

Ich war beim ersten Mal direkt nach dem Annapurna Circuit in Pokhara, damals im Frühjahr (Ende April). Es war ziemlich schwül und die Sicht eher mittelmäßig, daher bin ich direkt in den Chitwan-Nationalpark gefahren und nicht lange geblieben.

Das letzte Mal war ich mit kurzen Unterbrechungen von Ende September bis Mitte Dezember da. November und Dezember ist die beste Reisezeit für Pokhara, wenn du Bergaussichten willst. Die Kulisse der schneebedeckten Annapurnas im Hintergrund ist atemberaubend schön – das muss man im Herbst gesehen haben.

Viele weitere nützliche Tipps und Erfahrungswerte findest du in diesem Artikel:

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FAQ und sonstige Fragen

Für die Highlights reichen 3 Tage. Ich würde aber empfehlen, dass du mindestens 4–5 Tage bleibst. Damit hast du die Gelegenheit einige der schönen Ausflugsziele in der Umgebung entspannt zu erkunden.

Ja, Pokhara ist sehr sicher. Die Chance, dass dir etwas passiert, ist extrem gering. Wie überall solltest du trotzdem auf deine Wertsachen achten und nachts aufmerksam sein.

Die gängigste Option ist der Touristenbus (ca. 8-10 Stunden). Alternativ kannst du fliegen (ca. 30 Minuten) oder mit einem privaten Auto fahren. Bus ist am unkompliziertesten.

Die meisten Reisenden wohnen in Lakeside – hier findest du Restaurants, Cafés, Shops und die beste Infrastruktur für Touristen. Außerdem liegt es direkt am See.

Ja, In Lakeside gibt es zahlreiche Shops, in denen du Ausrüstung kaufen oder ausleihen kannst - oft deutlich günstiger als in Europa. Die Qualität ist häufig aber nicht die beste, die meisten Marken sind Fälschungen. Weitere Infos in meiner Packliste.

Nein, für die Tageswanderungen rund um Pokhara brauchst du weder Guide noch Permit. Für die Trekkingtouren ist ein Permit erforderlich, ein Guide aber nicht zwingend vorgeschrieben. Weitere Infos.

Beliebt sind Paragliding, Bootfahren auf dem Phewa-See, Yoga, Mountainbiken - oder einfach nur Entspannen und das fantastische Bergpanorama genießen. Das geht hier sehr gut!

Absolut. Die relaxte Atmosphäre, mildes Klima, die Lage am See und die Aussicht auf die Annapurnas machen Pokhara auch ohne Wandern zu einem echten Highlight.

Mein Fazit

Dass ich bei meinem letzten Nepal-Trip über zwei Monate in Pokhara und Umgebung war, hat schon seinen Grund: Mir hat es hier wirklich sehr gut gefallen. Kathmandu mag mehr Kultur bieten. Aber Pokharas Mischung aus toller Natur, entspanntem Lifestyle und den zahllosen Wander- und Trekkingmöglichkeiten in der Umgebung ist schwer zu toppen.

Mein Tipp wäre daher: Lass es entspannt angehen und nimm dir mindestens ein paar Tage Zeit für Pokhara. Selbst ein oder zwei Wochen gehen hier sehr schnell rum und wenn man einmal im Rythmus drin ist, will man eigentlich gar nicht mehr weg. Ich weiß auf jeden Fall ziemlich genau, dass ich Pokhara nicht das letzte Mal besucht habe!

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Hast du noch Fragen oder Anmerkungen zu Pokhara? Kennst du andere spannende Sehenswürdigkeite, die im Artikel fehlen? Dann nichts wie ab in die Kommentare – ich freue mich, von dir zu hören!

 

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