Welche Reisekrankenversicherung für Nepal? Meine 5 Favoriten

Welche Reisekrankenversicherung ist für einen Nepal-Trek wirklich geeignet? Welche Leistungen brauchst du in den Bergen, wo liegen die wichtigsten Fallstricke und was kostet ein guter Schutz? Ich habe fünf Tarife genauer unter die Lupe genommen. In diesem Artikel zeige ich dir, worauf es ankommt.

In diesem Artikel:

Brauche ich überhaupt eine Reisekrankenversicherung für Nepal?
Welche Kosten kommen im Versicherungsfall auf mich zu?
Was muss eine Versicherung für einen Nepal-Trek abdecken?
Welche Versicherungssumme ist sinnvoll?
Was kostet eine Versicherung für Nepal?
5 empfehlenwerte Auslandskrankenversicherungen für Nepal im Vergleich
Was ist mit World Nomads und Global Rescue?
Mein Fazit

Jeder, der einen Trek in Nepal plant, kommt irgendwann mit dem Thema Reisekrankenversicherung in Berührung. Nicht nur wegen den normalen Krankheiten, die auf jeder Reise auftreten können, sondern vor allem wegen der Höhenkrankheit. Die Angst, die bei vielen mitschwingt: Was ist, wenn ich unterwegs höhenkrank werde und aus den Bergen gerettet werden muss. Wer zahlt dann dafür?

Diese Sorge ist nicht völlig unberechtigt, denn Rettungen mit dem Helikopter sind in Nepal recht teuer: Das kann schnell mehrere tausend Euro kosten. Allerdings wird auch viel Panikmache betrieben, vor allem in Facebook-Gruppen oder sozialen Medien. Die Mehrzahl der Trekker kommt nie mit einer solchen Situation in Berührung.

Dennoch ist es sinnvoll, das Thema mal mit klarem Kopf durchzudenken: Lohnt sich eine Reisekrankenversicherung? Was muss ich dabei beachten? Und welche Versicherungen sind empfehlenswert? Genau dafür habe ich diesen Artikel geschrieben.

Let’s go!

Auf einen Blick

Keine Pflicht

Eine Auslandskrankenversicherung ist für einen Trek in Nepal grundsätzlich nicht gesetzlich vorgeschrieben.

Trotzdem sinnvoll

Eine Helikopter-Rettung kostet ab 3.000 Euro Zusammen mit der medizinischen Behandlung können Kosten von mehrere tausend Euro entstehen.

Versicherungsnachweis

Viele Trekkingagenturen verlangen von ihren Kunden einen Nachweis über eine Reiseversicherung.

Kosten vorstrecken

Bei einem Notfall musst du die anfallenden Kosten häufig zunächst selbst bezahlen und anschließend bei der Versicherung geltend machen.

Kreditkartenlimit prüfen

Du solltest über ein ausreichendes Kartenlimit oder eine alternative Zahlungsmöglichkeit verfügen.

Höhenlimit beachten

Prüfe, bis zu welcher Höhe dein Versicherungsschutz beim Trekking tatsächlich gilt.

Höhenkrankheit

Nicht jeder Tarif deckt Erkrankungen in großer Höhe automatisch ab.

Rücktransport

Der Versicherungsschutz sollte auch den medizinischen Rücktransport nach Deutschland umfassen.

Wichtig

Bevor du eine Versicherung abschließt, lies dir in jedem Fall die Vertragsbedingungen genau durch und kontaktiere die Versicherung, wenn du irgendwelche Fragen hast.

Brauche ich überhaupt eine Reisekrankenversicherung für Nepal?

Eine Auslandskrankenversicherung ist für das Trekking in Nepal grundsätzlich nicht vorgeschrieben. Du kannst theoretisch auch ohne Versicherung in den Flieger steigen und auf den Trail gehen, vor allem wenn du in Nepal ohne Guide wanderst. Ich habe das selbst bei meinem ersten Nepal-Trip genauso gemacht, auch wenn ich es inzwischen anders halten würde. Aber das ist immer noch Asien und das Risikoempfinden ist überhaupt nicht mit Europa zu vergleichen. Die Einheimischen gehen ja auch einfach so in die Berge.

Was bei geführten Touren allerdings passieren kann: Die Trekkingagentur verlangt vorher einen Versicherungsnachweis. Gerade wenn du mit einem ausländischen Reiseveranstalter einen Trek buchst, ist eine Krankenversicherung häufig zwingend erforderlich. Je nach Tour oder Veranstalter können die Anforderungen aber anders ausfallen. Lokale Anbieter aus Nepal drücken z.B. gerne ein Auge zu, solange du für den Trek zahlst.

Die Frage ist deshalb weniger: „Muss ich versichert sein?“, sondern eher: „Will ich das Risiko tragen?“

Welche Kosten kommen im Versicherungsfall auf mich zu?

Eine typische Helikopter-Rettung in Nepal kostet etwa 3.000 – 5.000 USD für den Flug. Häufig kommt dann noch ein anschließender Krankenhausaufenthalt dazu (500 – 1.000 Dollar/Tag). Sollte ein Rücktransport ins Heimatland notwendig werden, können die Gesamtkosten auch 15.000 US-Dollar übersteigen. Wie hoch die Rechnung tatsächlich ausfällt, hängt unter anderem von der Höhe, dem Standort, der Flugzeit und dem jeweiligen Anbieter ab.

Der Knackpunkt: Ohne Versicherung bleibt die Rechnung komplett an dir selbst hängen – und das Helikopterunternehmen verlangt häufig bereits vor dem Start eine Zahlungsgarantie (Guarantee of Payment, GOP). Genau aus diesem Grund ist eine Versicherung sinnvoll: Sie übernimmt im Ernstfall nicht nur die Kosten einer Rettung, sondern sorgt überhaupt erst dafür, dass die Rettung organisiert und bezahlt werden kann.

Was muss eine Versicherung für einen Nepal-Trek abdecken?

Es gibt zahlreiche Auslandskrankenversicherungen, aber das bedeutet nicht automatisch, dass du damit für einen Trek im Himalaya ausreichend abgesichert bist. Bei einem normalen Urlaub in Spanien oder Thailand spielt es z.B. kaum eine Rolle, ob du dich auf 500 oder 5.000 Metern aufhältst. Bei einem Nepal-Trek sieht das anders aus. Hier kommt es auf die ganz konkreten Versicherungsbedingungen an.

Die wichtigste Frage lautet: Deckt meine Versicherung genau das ab, was bei meinem Trek passieren kann?

Darauf solltest du achten

24/7 Hotline

Die Versicherung muss rund um die Uhr über eine internationale Notfall-Hotline erreichbar sein.

Rettung & Bergung

Eine Rettung im Notfall muss ausdrücklich versichert sein. Achte auf die maximale Versicherungssumme.

Helikopter-Evakuierung

Die Rettung muss einen Transport per Hubschrauber einschließen bzw. darf ihn nicht ausdrücklich ausschließen.

Höhenlimit

Die Versicherung sollte kein Höhenlimit haben bzw. mindestens Höhen bis 6.000 Meter abdecken.

Trekking & Bergsport

Trekking, Bergwandern oder Bergsteigen dürfen nicht ausgeschlossen werden.

Rücktransport

Der Versicherungsschutz sollte einen medizinischen Rücktransport nach Deutschland beinhalten.

Behandlungskosten

Medizinische Behandlungen und Krankenhausaufenthalte in Nepal müssen übernommen werden.

Gültigkeitsdauer

Der Tarif muss die komplette Dauer deines Aufenthalts abdecken.

Welche Versicherungssumme ist sinnvoll?

Bei der Versicherungssumme für Rettungs- und Bergungskosten würde ich für einen normalen Nepal-Trek mindestens 15.000 Euro ansetzen. Schon eine normale Helikopter-Evakuierung kann mehrere tausend US-Dollar kosten. Im Zweifelsfall kann es aber auch sehr viel teurer werden, da nach Flugstunden abgerechnet wird. Das kann sich schnell summieren.

Ebenfalls wichtig: Die Versicherungssumme für die Rettung ist nicht dasselbe wie die Versicherungssumme für deine medizinische Behandlung. Gute Auslandskrankenversicherungen übernehmen die notwendigen Behandlungskosten mit sehr hohen oder komplett unbegrenzten Summen. Bei der Auswahl würde ich beide Bereiche getrennt betrachten.

Wichtig: Kreditkartenlimit prüfen

Auch mit einer guten Reisekrankenversicherung, musst du Bergung und etwaige Behandlungskosten häufig zunächst selbst bezahlen. Prüfe deshalb vor der Reise, ob das Limit deiner Kreditkarte dafür ausreicht.

Eine interessante Option für Reisen ist die awa7® Visa Kreditkarte. Der Kreditrahmen beträgt zunächst bis zu 4.000 Euro und kann bei entsprechender Nutzung später auf bis zu 10.000 Euro erhöht werden. Die Karte ist zudem ohne Jahresgebühr und kann weltweit ohne Fremdwährungsgebühr eingesetzt werden.

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Was kostet eine Versicherung für Nepal?

Die gute Nachricht: Eine Auslandskrankenversicherung ist vergleichsweise günstig. Bei den hier vorgestellten Anbietern liegen die Beiträge für einen normalen Trek meist im niedrigen zweistelligen Eurobereich, je nach Alter, Reisedauer und Tarif. Bei ERGO beginnt der Jahres-Reisekrankenschutz beispielsweise bei 24,80 Euro, Europ Assistance nennt 47 Euro pro Jahr.

Bei TravelSecure kommt für Trekker eine Besonderheit hinzu: Die Wander- und Bergsportversicherung kann zusätzlich zur Auslandskrankenversicherung abgeschlossen werden. Sie kostet für eine Einzelperson 9 Euro für bis zu drei Tage, 14 Euro für sieben Tage und maximal 33 Euro für 21 Tage und übernimmt Rettungs-, Bergungs- und Suchkosten bis 20.000 Euro.

5 empfehlenwerte Auslandskrankenversicherungen für Nepal im Vergleich

TravelSecure Logo TravelSecure

TravelSecure* ist die offizielle Reiseversicherungsmarke der Würzburger Versicherungs-AG und für Nepal-Treks meine erste Wahl. Sie ist preiswert, sehr gut bewertet und bereits die normale Auslandskrankenversicherung deckt Such-, Rettungs- und Bergungskosten bis 15.000 Euro ab. Die Tarifbedingungen enthalten zudem kein konkretes Höhenlimit und keinen speziellen Ausschluss für Trekking. Medizinisch notwendige Behandlungen aufgrund einer Erkrankung oder eines Unfalls sind grundsätzlich mitversichert.

Optional bietet TravelSecure noch eine spezielle Wander- und Bergsportversicherung an. Diese erhöht die Deckung für Such-, Rettungs- und Bergungskosten auf 20.000 Euro und greift auch bei Bergnot ohne medizinische Ursache. Das kann im Einzelfall sinnvoll sein, für einen normalen Nepal-Trek halte ich die normale Auslandskrankenversicherung mit medizinisch notwendigen Rettungen bis 15.000 Euro Deckungssumme aber für ausreichend.

Europ Assistance Logo Europ Assistance

Europ Assistance* wird von vielen nepalesischen Agenturen für Trekker aus Europa empfohlen. Der Tarif deckt neben den klassischen Behandlungskosten auch die Kosten für Suche, Rettung und Bergung ab und sieht dafür eine Leistung von bis zu 15.000 Euro pro Versicherungsfall vor. Auch ein medizinisch notwendiger Rücktransport nach Deutschland ist Bestandteil des Versicherungsschutzes.

Interessant ist außerdem die Regelung zur Kostenübernahme im Krankenhaus: Wenn das Krankenhaus eine direkte Kostenübernahme durch Europ Assistance nicht akzeptiert, kann die Versicherung die Zahlung über einen Dienstleister vor Ort abwickeln. Dadurch kann Europ Assistance die Behandlungskosten auch in solchen Fällen direkt vor Ort regeln, anstatt dass du die komplette Rechnung zunächst selbst bezahlen musst.

DAV Logo Deutscher Alpenverein

Der Alpine Sicherheitsservice (ASS) des Deutschen Alpenvereins versichert automatisch alle DAV-Mitglieder, besonders interessant ist die hohe Bergungssumme: Bis zu 50.000 Euro werden für notwendige Rettungs- und Bergungseinsätze übernommen, wenn du bei einer versicherten sportlichen Aktivität einen Unfall hast oder in Bergnot gerätst. Trekking ist ausdrücklich eingeschlossen. Die DAV-Mitgliedschaft kostet etwa 100 Euro pro Jahr.

Zwei wichtige Einschränkungen: Der ASS ist keine Krankenversicherung, sondern übernimmt nur Behandlungskosten im Zusammenhang mit Bergunfällen. Außerdem sind keine Pauschalreisen versichert (einen Trek bei einem ausländischen Anbieter zu buchen gilt als Pauschalreise, selbst nach Nepal zu fliegen und sich dort eine Agentur zu suchen wird aber abgedeckt). Um diese Einschränkungen zu umgehen, kannst du den zusätzlichen RSF (Reise-, Sport- und Freizeitschutz) nutzen. Das ist ein spezieller Tarif für Alpenvereinsmitglieder, der wie eine normale Auslandskrankenversicherung funktioniert.

HanseMerkur Logo HanseMerkur

Die HanseMerkur* ist sehr beliebt bei vielen Backpackern und bietet einen klassischen Auslandskrankenschutz, der prinzipiell auch für einen Nepal-Trek interessant ist. Medizinisch notwendige Behandlungen bei Krankheit oder Unfall sind ebenso abgedeckt wie ein medizinisch sinnvoller Rücktransport. Für Such-, Bergungs- und Rettungseinsätze sind bis zu 15.000 Euro vorgesehen.

Ein Blick in die Bedingungen zeigt einige interessante Vorteile: Die HanseMerkur übernimmt nicht nur ambulante und stationäre Behandlungen, sondern organisiert bei Bedarf auch den Krankenrücktransport. Dieser ist unter anderem auch möglich, wenn die Behandlung im Ausland voraussichtlich länger als 14 Tage dauert oder dort teurer wäre als der Rücktransport. Auch die Kosten für eine mitversicherte Begleitperson werden übernommen.

ERGO Logo ERGO Reiseversicherung

Die bekannte ERGO Reiseversicherung* wird ebenfalls gerne von Agenturen in Nepal empfohlen – nicht zu Unrecht, da sie alle wichtigen Leistungen mitbringt: Die Auslandskrankenversicherung übernimmt medizinisch notwendige Behandlungen, organisiert bei Bedarf den Krankenrücktransport und deckt Such-, Rettungs- und Bergungskosten bis 15.000 Euro ab.

Auch bei der medizinischen Versorgung im Ausland bietet ERGO einige praktische Leistungen: Bei einem Krankenhausaufenthalt kann der Versicherer eine Kostenübernahmegarantie abgeben und die Abrechnung direkt mit dem Krankenhaus übernehmen. Die Notrufzentrale ist rund um die Uhr erreichbar und organisiert unter anderem den Krankenrücktransport.

Versicherungen für Nepal-Treks im Vergleich

TravelSecure
Europ
Assistance
DAV
HanseMerkur
ERGO
Rettung & Bergung
15.000 € 15.000 € 50.000 € 15.000 € 15.000 €
Höhenlimit
Keines Keines 7.000 m Keines Keines
Behandlungskosten
unbegrenzt werden übernommen über RSF werden übernommen unbegrenzt
Krankenhaus
stationär + OP stationär + OP stationär inkl. Unterkunft, Verpflegung & Pflege
Rücktransport
24h-Notruf
Max. Reisedauer
56 Tage 60 Tage keine Begrenzung genannt 365 Tage 12 Monate
Vertragsbedingungen
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Welche Versicherung würde ich für Nepal wählen?

MEIN FAVORIT

TravelSecure

TravelSecure ist preiswert, wird regelmäßig sehr gut bewertet und bietet alle Leistungen, die ich brauche. Die Kombi aus 15.000 € für Rettung und Bergung, keinem Höhenlimit und einer vollwertigen Auslandskrankenversicherung ist super. Daher habe ich mich bei meinem letzten Nepal-Trip für diese Versicherung entschieden.

BESTE ALTERNATIVE

DAV ASS

Nicht nur für DAV-Mitglieder interessant, da man die Mitgliedschaft in ein paar Minuten beantragen kann und dann zumindest für Bergunfälle automatisch versichert ist. Mit der RSF kann man sie sogar zur echten Auslandskrankenversicherung ausbauen.

Was ist mit World Nomads und Global Rescue?

Noch ein paar Worte zu den Anbietern World Nomads und Global Rescue – beide sind gerade bei englischsprachigen Nepal-Travellern sehr präsent und werden auch immer wieder von US-Blogs empfohlen. World Nomads richtet sich dabei an die klassische Backpacker-Zielgruppe. Global Rescue positioniert sich hingegen als Premium-Rettungsdienst, der Reisende auch aus den schwierigsten Situationen rausholt.

Prinzipiell sind sie damit nicht uninteressant. Es gibt aber auch deutliche Nachteile. Zum einen die unverschämt hohen Kosten: Bei World Nomads zahlt man über 400 Euro für die Versicherung eines einmonatigen Nepal-Trips, bei Global Rescue sogar fast 800 Euro. Das liegt daran, dass diese Anbieter auf den US-Markt abzielen, wo ohnehin astronomische Summen für Versicherungen fällig werden. Mein persönlicher Verdacht ist auch, dass ein guter Teil der Einnahmen in die Werbung fließt – beide Anbieter betreiben extrem aggressives Online-Marketing.

Bei World Nomads ist der Versicherungsschutz zudem unnötig kompliziert. Trekking und Bergsport sind hier nach Aktivitätsstufen und Höhenlimits gestaffelt. Man muss also sehr gut aufpassen, was genau abgedeckt wird. Und Global Rescue ist für einen normalen Trek auf einer etablierten Route einfach zu viel des Guten. Man bezahlt hier vor allem für ein sehr aufwendig vermarktetes Sicherheitsversprechen obwohl es bereits Versicherungen gibt, die Rettung, Behandlung und Rücktransport in einem Paket abdecken.

Aus all diesen Gründen würde ich für einen Nepal-Trek weder World Nomads noch Global Rescue empfehlen.

Nepal Trekking Blick auf hohe Berge des Himalaya vor Stupa.

Mein Fazit

Eine Reisekrankenversicherung ist für einen Nepal-Trek letztlich eine ziemlich einfache Rechnung. Die Wahrscheinlichkeit, dass du tatsächlich eine teure Rettung brauchst, ist relativ klein. Aber wenn es am Ende doch passiert, sind die möglichen Kosten extrem hoch. Gleichzeitig ist die Versicherung ziemlich preiswert. Rein rational gesehen ist es daher unvernünftig, keine Versicherung abzuschließen.

Wie oben erwähnt, bin ich bei meinem ersten Nepal-Trip ohne Versicherung losgezogen. Heute würde ich die paar Euro für eine vernünftige Absicherung einfach bezahlen und mir sonst keine weiteren Gedanken machen. Auf einem Trek gibt es genügend schöne Dinge, mit denen ich mich beschäftigen will. Die Frage, ob im Notfall meine Versicherung zahlt, gehört für mich inzwischen nicht mehr dazu.

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